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Lokales Kreuzchor eröffnet Dresdner Stadtfest mit Open-Air-Konzert auf dem Theaterplatz
Dresden Lokales Kreuzchor eröffnet Dresdner Stadtfest mit Open-Air-Konzert auf dem Theaterplatz
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16:26 15.06.2016
Werben schon mal für den Auftritt des Kreuzchors beim Stadtfest: Kreuzkantor Roderich Kreile (l.) Bernd Aust, künstlerischer Leiter des Stadtfests (M.), und die Kruzianer Maximilian, Friedrich und Florentin (v.r.). Quelle: Sebastian Burkhardt
Dresden

Gebetsmühlenartig habe er wieder und wieder bei Kreuzkantor Roderich Kreile angefragt, plaudert Bernd Aust, der künstlerische Leiter des Dresdner Stadtfests, aus dem Nähkästchen. Und diesmal hat’s tatsächlich geklappt: Mit einem Open-Air-Konzert auf dem Theaterplatz eröffnet der Kreuzchor am 19. August, 19 Uhr das 18. Stadtfest. Auch das verrät Aust schon: Einige der etwa 80 Sänger werden vom Hausmannsturm, von der Exedra der Semperoper und vom Balkon des Italienischen Dörfchens ihre schönen Knabenstimmen vernehmen lassen. „Wir wollen à cappella Lieder aus unserem klassischen Repertoire, romantische Liedsätze, aber auch George Gershwins ,Summertime’ singen“, kündigt Kreile an.

Sollte der eine oder andere Kruzianer Lust verspüren, kann er auf dem Theaterplatz nach dem eigenen Konzert gleich einem Manne zuhören, den er möglicherweise aus den Erzählungen seiner Großeltern kennt: dem britischen Sänger, Songschreiber und Musikproduzent Albert Hammond. Er wird Songs von seiner neuen CD singen und vielleicht auch den Hit aus den 1970ern „It Never Rains in Southern California“. Eher bekannt als Hammond dürfte den Jungs vielleicht Philipp Dittberner mit seinem Song „Wolke 4“ sein. Der junge Berliner Sänger wird am Sonnabend, 20. August, auf der Bühne stehen.

Auf 14 Arealen und neun Bühnen werden alles in allem mehr als 1000 Künstler aus Musik, Show und Theater zum Stadtfest vom 19. bis 21. August erwartet. Musikalisch gibt es einen Mix aus Klassik, Jazz & Swing, Rock & Pop. Außer dem Dresdner Kreuchor, Albert Hammond und Philipp Dittberner kündigt Aust die Band Lift an und Schlagersänger Michael Wendler. 300 Auftritte von Sängern und Künstlern unterschiedlicher Genres seien vorgesehen. Der Stadtfestmacher verspricht Theatershows und Mittelalterspektakel, Kunsthandwerk, karibisches Feeling an der Hofkirche und Weingenuss an der Frauenkirche. Das Motto heißt nicht umsonst „Gemeinsam feiern“: Die Stadt wird 810 Jahre alt, der Kreuzchor 800, die Dampfschiffahrt 180, das Landhaus 125, das Verkehrsmuseum 60 – und das Stadtfest selbst wird mit 18 endlich volljährig. Daher bereichern mehrere Jubiläumsveranstaltungen die Feierlichkeiten – der „Kreuzgang“ zum Beispiel, ein historischer Festzug mit mehr als 800 Teilnehmenden vom Terrassenufer zur Kreuzkirche am Sonntag, 21. August. Das Stadtmuseum im Landhaus und das Verkehrsmuseum bereiten Sonderschauen vor und locken mit freiem Eintritt. Anklang finden dürften auch die traditionelle Dampfer-Parade am 20. August und das Dampfschiff-Fest am Terrassenufer. Das Finale bildet wie immer das große Abschlussfeuerwerk am Sonntagabend, 22 Uhr.

Bei Deutschlands größtem Stadtfest werden ähnlich viele Besucher wie im vergangenen Jahr erwartet. 2015 waren es mehr als 550 000. Das Glasflaschenverbot während der drei tollen Tage habe sich in den vergangenen beiden Jahren bewährt und sei auch diesmal Vorschrift, erklärt Aust. Auf Bewährtes wohl oder übel verzichten müssen die Veranstalter im kommenden Jahr: Weil die Augustusbrücke als wichtigste Verbindung zwischen Alt- und Neustadt saniert wird, werden die Feierlichkeiten aller Voraussicht nach komplett in die Altstadt verlagert.

Von Katrin Richter

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