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Lokales Krebszentrum am Uniklinikum ist Spitze
Dresden Lokales Krebszentrum am Uniklinikum ist Spitze
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14:56 23.07.2018
Das Universitäts KrebsCentrum Dresden (UCC) ist seit 2015 Teil des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden, das vom Bund und dem Land Sachsen gefördert wird. Quelle: NCT Dresden/Philip Benjamin
Dresden.

Das Krebszentrum am Universitätsklinikum Dresden (UCC) bleibt einziges „Onkologisches Spitzenzentrum“ der neuen Bundesländer. Eine international besetzte Expertenkommission bescheinigte der Einrichtung eine Patientenversorgung und Forschung auf höchstem Niveau, heißt es in einer Mitteilung des Uniklinikums.

Dieses positive Urteil hat für das UCC unmittelbar finanzielle Auswirkungen. Denn das im Auftrag der Krebshilfe eingesetzte Gutachtergremium entschied, die Dresdner Einrichtung in der jetzt beginnenden Förderperiode mit drei Millionen Euro zu unterstützen.

Neben dem Dresdner UCC fördert die Deutsche Krebshilfe bundesweit zwölf weitere Onkologische Spitzenzentren. Sie befinden sich in Berlin, Essen, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Heidelberg, Köln/Bonn, Mainz, München, Tübingen-Stuttgart, Ulm und Würzburg. Die Dresdner Einrichtung ist allerdings eines von nur drei Zentren bundesweit, die seit Beginn dieses Förderprogramms im Jahr 2007 die begehrte Auszeichnung durchgehend tragen dürfen.

Unter dem Dach des Krebszentrums gibt es zum einen mit dem Hauttumorzentrum, dem Viszeralonkologischen Zentrum, dem Neuroonkologischen Zentrum, dem Prostatakarzinomzentrum, dem Gynäkologischen Krebszentrum und dem Regionalen Brustzentrum Dresden insgesamt sechs zertifizierte Organzentren.

Zum anderen ist das Universitäts KrebsCentrum Dresden (UCC) seit 2015 Teil des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden, das von Bund und Land Sachsen gefördert wird. Gemeinsamer Anspruch von NCT und UCC ist, Forschung und Krankenversorgung so eng wie möglich zu verknüpfen.

Aktuell entstehe für das NCT ein Neubau, der wie das NCT/UCC-Portalgebäude räumlich beide Bereiche verbinde. Neben Laboratorien und einem Operationssaal der Zukunft werde das Gebäude auch über Behandlungsräume für Patienten aus der Region und der gesamten Bundesrepublik verfügen, sagt Prof. Martin Bornhäuser. Der Hämatologe ist neben seiner Tätigkeit als Direktor der Medizinischen Klinik I auch Direktor des Universitäts KrebsCentrums und Geschäftsführender Direktor am NCT Dresden.

Außerdem „arbeiten wir intensiv am Ausbau der personalisierten Medizin. Dazu bedarf es der wissenschaftlichen Expertise der am NCT Dresden beteiligten Helmholtz-Zentren – Deutsches Krebsforschungszentrum und Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Das sind die besten Voraussetzungen für eine Symbiose von Krankenversorgung und Forschung“, so Prof. Bornhäuser weiter.

Dass das hohe Niveau der Patientenversorgung mit erheblichen – weit über die Regelkrankenversorgung hinausgehenden – Mehrleistungen der Zentren verbunden sei, darauf macht Gerd Nettekoven, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krebshilfe, aufmerksam. „Unsere Förderung deckt nur einen Teil dieser Mehrleistungen ab. Wir haben dies kürzlich durch ein unabhängiges Gutachten ermitteln lassen“, zitiert die Uniklinik in ihrer Mitteilung Nettekoven.

Im Nationalen Krebsplan sei die Bedeutung zertifizierter Versorgungsstrukturen als essenziell für die Weiterentwicklung der onkologischen Versorgungsstrukturen und der Qualitätssicherung hervorgehoben und somit in der Gesundheitspolitik platziert. „In Zukunft wird es darum gehen, die Finanzierung dieser Strukturen adäquat und geregelt – auch durch die Krankenkassen – sicherzustellen“, so der Chef der Krebshilfe.

Von DNN

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