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Lokales Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt komplettiert Onkologisches Zentrum
Dresden Lokales Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt komplettiert Onkologisches Zentrum
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18:03 12.12.2016
Das dreigeschossige Gebäude ist innerhalb der vergangenen 19 Monate entstanden. Hier werden künftig Patienten mit Krebserkrankungen behandelt. Quelle: Anja Schneider
Dresden

 „Hier entsteht ein Stück medizinische Zukunft“, sagte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) zur gestrigen Einweihung eines Neubaus, der das onkologische Zentrum am Städtischen Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt komplettiert. Im Haus L werden künftig Patienten mit Krebserkrankungen behandelt. Und das auch – und hier kann man wirklich von zukunftsweisend sprechen – mit einem der modernsten bildgebenden Verfahren: Mithilfe der Positronenemissions-/Computertomografie (PET/CT) können die Experten bösartige Erkrankungen frühzeitig und mit höchster Genauigkeit erfassen.

„In den letzten Jahren hat sich in der Onkologie viel bewegt, neue Türen sind aufgestoßen worden. Selbst für Erkrankungen, die bisher als nicht behandelbar galten, finden sich neue Möglichkeiten. In dieser Hinsicht neue Wege zu gehen und fach- wie hausübergreifend für jeden Patienten zum richtigen Zeitpunkt die optimale Therapie einzusetzen, ist für uns eine wichtige Aufgabe“, fasst es Dr. Harald Schmalenberg, Leiter des Onkologischen Zentrums, zusammen.

Zudem gibt es in dem Neubau eine Palliativstation, in der Menschen in der letzten Phase ihres Lebens betreut werden – meist leiden diese unter starken Schmerzen, Übelkeit und vor allem Atemnot. Auf der Palliativstation geht es darum, diese Symptome zu mildern und die verbleibende Zeit lebenswert zu gestalten.

Das dreigeschossige Gebäude, verbunden mit dem daneben stehenden Haus I, ist innerhalb der vergangenen 19 Monate entstanden. Für den Hochwasserschutz sind alle Zugänge mit mobilen Schotts ausgestattet. Die Kosten für den Neubau betrugen knapp 10,4 Millionen Euro. Davon sind rund 7,9 Millionen Euro vom Land Sachsen und 2,3 Millionen Euro von der Landeshauptstadt gefördert worden.

Von Christin Grödel

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