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Auto & Verkehr Kostenloses Fahrradleihsystem geht in Testphase

Dresdner Sozialrad Kostenloses Fahrradleihsystem geht in Testphase

Zum offiziellen Start des Dresdner Sozialrad-Projekts flogen die Funken vor der Selbsthilfewerkstatt „Rad.i.O“ an der Wundtstraße. Die ersten von bis jetzt 50 gesammelten Drahteseln mit leichten Mängeln wurden von Freiwilligen wieder fit gemacht und sollen nun auf Vertrauensbasis kostenlos ausgeliehen werden können.

Rad.i.O.-Mitglied Christiane Gloger flext zum Start von „Sozialrad“ eine alte Radkette durch. David Färber vom StuRa (l.) und Initiator Roy Kaiser attestieren.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Zum offiziellen Start des Dresdner Sozialrad-Projekts flogen die Funken vor der Selbsthilfewerkstatt „Rad.i.O“ an der Wundtstraße. Die ersten von bis jetzt 50 gesammelten Drahteseln mit leichten Mängeln wurden von Freiwilligen wieder fit gemacht und sollen nun auf Vertrauensbasis kostenlos ausgeliehen werden können.

Dazu hatten die Ideengeber von „Sozialrad“ über Ebay-Kleinanzeigen ausrangierte Fahrräder gesammelt. „Wir konnten uns vor der Spendenbereitschaft kaum retten“, sagt Roy Kaiser. Der 28-jährige Wirtschaftsingenieur organisiert das Projekt zusammen mit dem HTW-Studenten Robert Schmitt und mehreren freiwilligen Helfern. Wenn die beiden am Dresdner Hauptbahnhof vorbei fuhren, fielen ihnen stets die vielen unbenutzten Drahtesel auf, die dort abgestellt sind, und sie suchten nach einer Möglichkeit, Fahrräder aus Kellern und Garagen wieder auf die Straße zu bringen.

„Die nun wieder verkehrstauglich gemachten Zweiräder sind zwar keine vollgefederten Rennräder, aber ihren Zweck, umweltfreundlich und kostenlos von A nach B zu kommen, erfüllen sie auf jeden Fall“, erklärt Kaiser.

Interessierte können sich online anmelden und erhalten einen Registrierungscode. Damit kann ein Fahrrad stunden-, wochen- oder auch monatsweise kostenlos ausgeliehen werden. „Wir vertrauen auf das Gute im Menschen und wollen einen Beitrag zu gesundem Stadtklima leisten“, beschreiben die Initiatoren ihre Motivation.

Offiziell wurden die Fahrräder in die Hände des Studentenrates (StuRa) übergeben. Dieser will die Drahtesel vor den Dresdner Selbsthilfewerkstätten platzieren. „Wir sind in der Testphase und gespannt, wie das Projekt angenommen werden wird“, sagt Kaiser. Dringend benötigt wird aber noch ein Lagerraum für die gespendeten Fahrräder, die auf ihre Reparatur warten.

Von Tomke Giedigkeit

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