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Johannstadt Dresden Kostenlos Parken adé

Seit 1. Juni ist das kostenlose Parken in einem großen Teil der Dresdner Johannstadt Vergangenheit. Denn mit diesem Tag führte die Stadt zwischen Käthe-Kollwitz-Ufer, Arnoldstraße, Gerokstraße und Sachsenallee sowie auf dem Thomas-Müntzer-Platz Parkautomaten ein. Das Gebiet zwischen Arnold- und Fetscherstraße folgt am 1. August.

Parken in der Johannstadt kostet jetzt Geld.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Seit 1. Juni ist das kostenlose Parken in einem großen Teil der Dresdner Johannstadt Vergangenheit. Denn mit diesem Tag führte die Stadt zwischen Käthe-Kollwitz-Ufer, Arnoldstraße, Gerokstraße und Sachsenallee sowie auf dem Thomas-Müntzer-Platz Parkautomaten ein. Zudem wurden einzelne Straßenabschnitte mit Parkverbot von Montag bis Freitag, 8-19 Uhr, belegt, wo aber Bewohner mit Parkausweis parken dürfen und für andere Fahrzeughalter kurzzeitiges Be- und Entladen möglich ist.

Ziel der Stadtverwaltung ist, „den vorhandenen Parkraum in städtischen Quartieren mit erheblichem Parkdruck neu zu ordnen und dabei Bewohner vorrangig zu berücksichtigen. Kurzparken und Lieferverkehr soll ermöglicht, das Langzeitparken dagegen eingeschränkt werden“.

Wer in dem Gebiet arbeitet, einkaufen geht oder jemanden besucht und im öffentlichen Raum sein Auto abstellt, muss jetzt also einen Parkschein lösen. Dieser kostet Montag bis Freitag zwischen 8 Uhr und 19 Uhr pro Stunde 50 Cent. Der Tagestarif beträgt drei Euro.

Anwohner brauchen kein Parkticket ziehen, wenn sie sich bei der Stadt einen Anwohnerparkschein holen. Den gibt’s allerdings auch nicht umsonst. Die Parkberechtigung für das Bewohnerparkgebiet 15 kostet für ein halbes Jahr 20 Euro, für ein Jahr 30 Euro und für zwei Jahre 50 Euro. Stand Freitag, 2. Juni, lagen nach Auskunft der Stadtverwaltung 1118 Anträge von Anwohnern des Bewohnerparkgebietes 15 vor. Die Zahl der unbearbeiteten Anträge betrage gegenwärtig etwa 50.

Im Gesamtgebiet des Bewohnerparkbereiches 15 gibt es 2940 Pkw-Stellplätze (privat und öffentlich), so die Stadt. Nach Berechnungen der Verwaltung betrage der Stellplatzbedarf für das Bewohnerparken im Straßenraum „tagsüber etwa 1100 Pkw-Stellplätze und nachts 1900 Pkw-Stellplätze“.

Dass die Politessen jetzt verstärkt in der Johannstadt Streife laufen, um Parksünder abzukassieren und die Stadtkasse zu füllen, verneint die Stadt. „Die Dresdner Johannstadt ist Bestandteil der täglichen Streifen des Gemeindlichen Vollzugsdienstes. Das war auch vor dem Inkrafttreten des neuen Bewohnerparkgebietes Nr. 15 der Fall. Die neuen Regelungen werden natürlich in den Streifen beachtet. Aufgrund des neuen Bewohnerparkgebietes werden die Kontrollen jedoch nicht verstärkt“, heißt es.

Wie im Internetauftritt der Stadt Dresden nachzulesen ist, tritt ab 1. August 2017 ein weiteres Bewohnerparkgebiet in der Johannstadt-Nord in Kraft – die Nr. 16. Betroffen ist davon das Areal zwischen Arnoldstraße, Käthe-Kollwitz-Ufer, Neubertstraße, Pfotenhauerstraße, Fetscherstraße und Tatzberg. Die Bewohner können die Anträge für dieses Gebiet bereits seit Mai stellen. Die Kosten für einen Bewohnerparkausweis und einen Parkschein sind genauso hoch wie im Gebiet Nr. 15.

http://www.dresden.de/de/rathaus/dienstleistungen/bewohnerparkausweis_d115.php

 

Von Catrin Steinbach

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