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Lokales Konsum Dresden zieht an die Frauenkirche
Dresden Lokales Konsum Dresden zieht an die Frauenkirche
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18:25 17.06.2016
 Archivbild  Quelle: D. Flechtner (Archiv)
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Dresden

Der Konsum Dresden bleibt auf Erfolgskurs: Auch im Geschäftsjahr 2015 schrieb die Handelsgenossenschaft schwarze Zahlen. Mit fast 109 Millionen Euro Umsatz – das sind 4,8 Prozent mehr als 2014 –  hat das Unternehmen trotz massiv gewachsener Einzelhandelskonkurrenz vor allem in der Innenstadt einen Jahresüberschuss von 658 5000 Euro in den Büchern. Heißt: Mitglieder konnten eine Dividende von 2,5 Prozent und eine Rückvergütung von 0,5 Prozent erwarten. Insgesamt 220 200 Euro hat  die Genossenschaft an ihre Mitglieder ausgeschüttet.

Das Unternehmen betreibt 35 Konsum- und Frida-Märkte im Großraum Dresden, einen Markt in Plauen im Vogtland und eine Filiale in Nürnberg. Mit der Eröffnung eines Markts in Radebeul im Mai 2015 wuchs die Verkaufsfläche um 620 auf insgesamt 30 000 Quadratmeter.

Der Konsum Dresden setzt auch im neuen Geschäftsjahr auf Regionalität und vor allem Umweltbewusstsein. In Zukunft sollen sämtliche Plastik-Einkaufstüten aus den Filialen verbannt werden (DNN berichteten). „Wir werden noch die restlichen Lagerbestände der Plastiktüten verkaufen und dann ab Mitte 2017 auf umweltfreundliche Papiertüten umsteigen“, sagte Vorstandschef Roger Ulke gestern bei Vorstellung der Jahresbilanz.

Mit der Konsum-Genossenschaft bekommt zudem die Umweltallianz Sachsen Zuwachs. Insgesamt beteiligen sich 880 Unternehmen an der Allianz – sie erbringen freiwillige Leistungen für die Umwelt, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehen. So konnte in den Konsum-Märkten Schritt für Schritt mit der Umstellung auf LED-Beleuchtung sowie Verglasung der Tiefkühlmöbel in allen Filialen schon rund 640 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr eingespart werden.

Im September platziert sich die Genossenschaft direkt in Dresdens touristischem Zentrum und eröffnet  eine Express Filiale am Dresdner Neumarkt (genauer gesagt am Neumarkt 7). Für diese exponierte Lage offeriert der Konsum ein spezielles Konzept: In dem Markt soll es überwiegend verzehrfertige Lebensmittel geben. Das „To-Go-Konzept“   soll vor allem Touristen und Arbeitnehmer im Umfeld ansprechen,hieß es.

Doch der Einzelhändler weitert nicht nur sein Netz aus, er erweitert auch die Ausbildungspalette. Im September startet der Konsum in Zusammenarbeit mit der IHK einen neuen Ausbildungszweig für einen zertifizierten Abschluss als Sortimentberater. Das soll die Beratungsqualität in den drei Sortimentsbereichen Obst und Gemüse, Molkereiprodukte und Wein deutlich verbessern.

Bahnbrechender als die neue Ausbildung ist sicher eine technische Neuerung: In Partnerschaft mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden wird erstmals neben EC- und Kreditkarten das Mobil-Bezahlverfahren „Blue Code“ zum Einsatz kommen. Sprich: Kunden können die Ware mit ihrem Smartphone bezahlen. Blue Code ist ein in Österreich bereits erprobtes System mit großer Akzeptanz bei Händlern. Bereits im April hatte die hiesige Sparkasse angekündigt, es in der Landeshauptstadt zum Einsatz zu bringen, um den Trend zum Handygeld nicht zu verschlafen.

Von Juliane Weigt

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