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Lokales Konflikt um Alten Leipziger Bahnhof in Dresden: Kaufland will Globus ausstechen
Dresden Lokales Konflikt um Alten Leipziger Bahnhof in Dresden: Kaufland will Globus ausstechen
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18:08 09.09.2015
Sokönnte künftig das Areal des Alten Leipziger Bahnhofs in Dresden aussehen. Quelle: Kretschmar Dr. Borchers

Und die Projektentwickler aus Berlin gehen alles andere als zimperlich vor. In einem Brief an Dresdner Stadt- und Ortsbeiräte, der den DNN vorliegt, appellieren die Geschäftsführer Torsten und Frederic Laukat an die Lokalpolitiker, dem Globus-Vorhaben in der Sitzung des Stadtrates am 11. Juli 2013 nicht zuzustimmen. Sie halten das Projekt für überdimensioniert, sprechen gar von einem „Monster“ in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Neustadt und wollen stattdessen die kleinen Händler in Pieschen und der Neustadt vor dem Ruin bewahren.

Eine ziemlich scheinheilige Argumentation. Zum einen steht heute auf der Tagesordnung des Stadtrates lediglich eine Formalie, nämlich die Entwidmung des Grundstücks als Bahngelände, damit Gewerbe dort überhaupt zulässig ist. Zum anderen handelt die Laukat-Gruppe nicht aus reiner Nächstenliebe oder weil sie sich um Dresdens Entwicklung sorgt. Die Firma vertritt ihre eigenen Geschäftsinteressen. So kündigen die Entwickler an, dass sowohl OBI als auch die Freizeitsport-GmbH „Havellandhalle“ bereitstehen, auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs einen Baumarkt und ein Sportzentrum zu errichten, falls Globus ausgestochen werden sollte. Allein OBI fordert nach DNN-Informationen eine Verkaufsfläche von 10 000 Quadratmetern, Globus plant sein Warenhaus etwa 1000 Quadratmeter kleiner.

Auch ein Einkaufszentrum schieben Torsten und Frederic Laukat zusammen mit der in Neckarsulm ansässigen „Kaufland“-Stiftung auf dem Grundstück an der Leipziger Straße 6 an. Diese Fläche grenzt unmittelbar an das Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11. Juli 2013 oder bei DNN-Exclusiv.

Kat./C.Stephan

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