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Lokales Konferenz über Interaktion von Mensch und Maschine in Dresden
Dresden Lokales Konferenz über Interaktion von Mensch und Maschine in Dresden
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11:00 29.08.2018
Symbolbild. Bietigheim-Bissingen: Ein Mitarbeiter testet einen Lackierroboter. Quelle: dpa
Dresden

Da der Mensch mental und motorisch weit flexibler als die Maschine ist, haben wir uns in den vergangenen Jahrhunderten an die Maschinen angepasst statt umgekehrt: Der mechanische Webstuhl gab den Morlocks des Frühkapitalismus den Arbeitsrhythmus vor. Weil die frühen Computer mit Fingerzeigen nichts anzufangen wussten, erlernte der homo sapiens die Bedienung per Maus. Weil die CNC-Maschine keine gesprochenes Worte verstand, vertiefte sich der Metallfacharbeiter in die Kunst der Programmierung.

Dass das erste iPhone solch ein Erfolg wurde, lag weniger an der technischen Ausstattung, sondern an dem Paradigmenwechsel, den Apple damit einläutete: Wischgesten waren der erste Schritt hin zu einer „menschlicheren“ Steuerung von Computern. Und wenn wir, wie derzeit vielfach prophezeit, unser Leben bald selbstfahrenden Autos anvertrauen und mit Robotern Hand in Kralle arbeiten sollen („Cobotics“), dann muss sich auch die Interaktion zwischen Mensch und Maschine noch ein ganzes Stück ändern, sind viele Informationstechnologen, Robotiker und Software-Experten überzeugt. Auf einer Tagung „Mensch und Computer 2018“ wollen sich rund 700 Experten aus ganz Europa darüber vom 2. bis 5. September im internationalen Kongresszentrum Dresden austauschen. Es handelt sich um die größte Konferenz zu diesem Thema in Europa. Ausrichter ist die TU Dresden.

Schwerpunkt-Themen sind Mensch-Roboter-Interaktionen, Entwicklungen für das autonome Fahren, Erkenntnisse aus digitalisierten Arbeitsprozessen, das Umsetzen und Nutzen virtueller Realitäten, aber auch ethische und soziale Aspekte der Technikentwicklung und Robotik im Alltag. „Die Entwicklung und Gestaltung benutzerfreundlicher Schnittstellen, welche die Kommunikation zwischen Mensch und Computer unterstützen und vereinfachen, immer bedeutender“, schätzen die Veranstalter ein. „Die vielfältigen Bedürfnisse und Anforderungen von Menschen verschiedensten Alters und unterschiedlicher Fähigkeiten, von Menschen mit Behinderung oder Menschen aus anderen Kulturen müssen dabei berücksichtigt werden.“

muc2018.mensch-und-computer.de

Von hw

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