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Knapp 100 Wohnungen entstehen im Wachwitzer Königspark in Dresden

Grundstein für zwei Neubauten gelegt Knapp 100 Wohnungen entstehen im Wachwitzer Königspark in Dresden

Im ehemaligen Weidner-Sanatorium auf der Wachwitzer Höhe entstehen bis Sommer kommenden Jahres 94 Zwei- bis Fünfzimmer-Wohnungen in fünf Häusern. 40 Millionen Euro investiert die Baywobau auf dem Areal, das nun „Königspark“ heißt.

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Blick aus der Vogelperspektive auf den Königspark. Links im Bild sind die drei Gebäude aus der Entstehungszeit zu sehen, rechts die beiden Neubauten, für die am Dienstag der Grundstein gelegt wurde.

Quelle: Peter Schubert/Baywobau

Dresden. Hier dürfte es sich künftig gut leben lassen – vorausgesetzt, man verfügt über das nötige Kleingeld. Im ehemaligen Weidner-Sanatorium hoch oben auf der Wachwitzer Höhe entstehen bis Sommer 2018 auf insgesamt 9950 Quadratmetern 94 Zwei- bis Fünfzimmer-Wohnungen in fünf Häusern. 40 Millionen Euro investiert die Baywobau auf dem Areal, das nun „Königspark“ heißt. Bekanntlich ließen es sich in der vor reichlich 100 Jahren errichteten einstigen Kureinrichtung Prominente wie Maler Paul Klee, Schriftsteller Kurt Tucholsky und Schauspieler Heinz Rühmann gutgehen (DNN berichteten).

Bereits im August vergangenen Jahres hat die Sanierung der drei denkmalgeschützten Gebäude aus der Entstehungszeit begonnen, die die Namen der drei sächsischen Könige Albert, August und Johann tragen sollen. Bis Ende dieses Jahres sollen 56 Wohnungen darin entstehen. Das Haus „König Albert“, die dem Elbhang am nächsten gelegene Villa, ist nach Informationen von Projektleiterin Andrea Strümpel inzwischen rohbaufertig. Es steht wie die anderen beiden Häuser unter Denkmalschutz. Die Fassaden mit den Mansarddächern und Natursteinsockeln bleiben daher fast unverändert. „Nur die Dachgauben werden vergrößert, und die Wohnungen bekommen neue Balkone“, berichtet die Projektleiterin, die schon für das „Herrenbad“ im Lahmann-Park auf dem Weißen Hirsch zuständig war. Restauriert würden auch die alten Holzhandläufe, Geländer und Bodenbeläge im Inneren sowie ein Teil der Fenster, so Andrea Strümpel. Im Haus „König August“ mit dem alten Speisesaal und den original Kronleuchtern sind bislang die Abbrucharbeiten abgeschlossen worden, so dass nun der Rohbau beginnen kann. Die Bauarbeiten am „König Johann“ schließlich starten jetzt im März. Dort soll auch ein Blockheizkraftwerk eingebaut werden.

Am Mittwoch wurde der Grundstein für die beiden Neubauten gelegt, die das Trio der Könige architektonisch ergänzen sollen. Sie bekommen die Namen der beiden sächsischen Königinnen Amalie und Maria. 38 Wohnungen sind hier vorgesehen. Sie sollen über bodentiefe Fenster, Loggien, Balkone und Dachterrassen verfügen. Der Verkauf hat nach Angaben von Baywobau-Vertriebsleiter Jens Blauhut zum Jahreswechsel begonnen. „Ein Viertel der Wohnungen sind bis jetzt verkauft“, berichtet er. Bei den Altbauten seien es bereits Dreiviertel. Die Preise bewegen sich je nach Lage um die 3500 Euro pro Quadratmeter. Wer ins Dachgeschoss von „König Albert“ ziehen und von dort den schönen Blick auf Dresden genießen will, muss 4000 Euro pro Quadratmeter berappen. „Die Drei- und Vierraumwohnungen in den Neubauten sind vor allem für junge Familien geeignet“, wirbt Blauhut. Sie dürften gute Bedingungen für ihren Nachwuchs vorfinden – mit Spielplätzen auf dem weiträumigen Gelände. Kapitalanleger würden vorwiegend die kleineren Wohnungen in den Altbauten kaufen. Etwa 40 Prozent der Käufer seien hier Kapitalanleger.

Der Königspark liegt im Übrigen oberhalb eines Weinbergs und beherbergt einen großen Bestand an besonderen Pflanzen und Bäumen – darunter fast einhundertjährige Eichen, Kastanien, Japanischer Ahorn und diverse Rhododendren.

Auf die Sanierung der fünf Häuser folgt noch ein weiterer letzter Bauabschnitt. Das ehemalige Bettenhaus soll abgerissen werden und zwei weiteren Neubauten Platz machen. „Wir denken, dass wir hier auf 50 Wohnungen kommen“, informiert Blauhut. Verkaufsstart sei im Sommer geplant, Baubeginn Ende des Jahres. Bereits saniert und mittlerweile auch bezogen ist die prächtige alte Weidner-Villa auf dem Areal, die Dr. Eugen Weidner einst selbst bewohnt hat. Diese Villa gehörte ebenso wie das in der Nähe gelegene Kutscherhaus nicht der Baywobau.

Von Katrin Richter

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