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Lokales Knapp 100 000 Besucher bei Premiere des Christmas Garden in Dresden
Dresden Lokales Knapp 100 000 Besucher bei Premiere des Christmas Garden in Dresden
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11:33 12.01.2019
Diese Impression vom Christmas Garden 2018 schickte uns unser Leser Günter Jähn. Quelle: Günter Jähn
Dresden

Damit die schöne historische Schlossanlage in Dresden-Pillnitz auch im Winter ein Anziehungspunkt ist, wurde sie vom 15. November 2018 bis zum 6. Januar 2019 in einen Christmas Garden verwandelt. Aufwändig illuminiert und mit verschiedenen Lichtinstallationen in Szene gesetzt sollten Romantiker im Park auf ihre Kosten kommen. Die Premiere war erfolgreich.

„Wir sind mit der Besucherzahl, dem Zuspruch und der Resonanz sehr zufrieden. Mit knapp 100.000 Besuchern war der Dresdner Christmas Garden nahezu so gut besucht, wie der Berliner in dessen Premierenjahr 2016“, sagt Uwe Hansmann, Sprecher der Christmas Garden Deutschland GmbH.

Die diesjährigen Besucherzahlen von Berlin und Stuttgart seien in Dresden zwar nicht ganz erreicht worden. „Angesichts der Größe der Stadt und dem geringeren Einzugsgebiet wurden unsere Erwartungen aber voll erfüllt. Insgesamt ein Start im Premierenjahr, wie wir ihn uns gewünscht haben und alles spricht für eine Fortsetzung“, so Hansmann weiter.

Impressionen von Christmas Garden Deutschland

Bei der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH klingt es ähnlich. Nach dem großen Erfolg gehe man davon aus, dass es eine Fortsetzung gibt, so Sprecher Uli Kretzschmar gegenüber DNN. „Wir haben es geschafft, für die Wintersaison ein gutes Angebot in den Schlosspark Pillnitz zu holen. Für den ersten Durchgang ist der ,Christmas Garden Dresden’ aus unserer Sicht erfolgreich gelaufen, die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, der Denkmalpflege und dem Naturschutz war professionell.“

Die Rückmeldungen, die der Schlösserbetrieb von den Besuchern bekommen habe, seien überwiegend positiv gewesen. Der Veranstalter spricht von einer „durchweg sehr guten Benotung“. Was nicht heißt, das jeder hundertprozentig zufrieden war. Bei unserem Besuch gab es zum Beispiel kritische Stimmen zur Art und Weise der Beleuchtung der Kamelie.

„Sowas ist eben immer auch Geschmackssache“, gibt Sybille Gräfe, die Leiterin von Schloss Pillnitz, zu bedenken. Auch sie ist zufrieden mit der Resonanz der Besucher und dem sensiblen Umgang des Veranstalters mit der Geschichte und den Gegebenheiten im historischen Park. Sicher werde man nach den Erfahrungen des ersten Jahres das eine oder andere überarbeiten oder auch neue Ideen einbringen. „In Berlin gibt es auch jedes Jahr etwas Neues.“

Wie viel zusätzliche Einnahmen der Christmas Garden in die Kasse des Schlösserlandes Sachsen spült, darüber gab es keine Aussage. „Wir haben gute Konditionen ausgehandelt, über die mit dem Veranstalter Stillschweigen vereinbart wurde. Wir wollen dauerhaft die kulturelle Bildung verbessern, gerade auch im Gartenbereich, in der Museumspädagogik und für an Demenz erkrankte Menschen“, so Uli Kretzschmar.

Vom 16. Februar an lockt wieder die berühmte Pillnitzer Kamelie mit ihrer Blütenpracht Besucher nach Pillnitz. Am 13. April steht wieder ein Mitglied der Königsfamilie im Mittelpunkt einer Sonderausstellung. Nach Luise von Toskana und dem letzten sächsischen König Friedrich August III. geht es nun um dessen Bruder Prinz Max von Sachsen. „Er war in vielen persönlichen Lebensentscheidungen seiner Zeit voraus“, macht Schlossleiterin Sybille Gräfe neugierig.

Von Catrin Steinbach

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