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Lokales Klimapilger machen Station in Dresden
Dresden Lokales Klimapilger machen Station in Dresden
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10:32 31.10.2018
Seit dem 9. September sind die Klimapilger unterwegs. Quelle: © Pilgerweg für Klimagerechtigkeit
Dresden

Unterschiedliche Menschen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen: Klimagerechtigkeit. Bereits zum dritten Mal lädt der Ökumenische Rat der Kirche dazu ein, sich auf einen Pilgerweg zur Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen zu begeben. Dieses Jahr wird die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens vom 3. bis zum 14. Dezember in Katowice verhandelt. Am 1. November machen die Klimapilger Station in Dresden.

Die etwa 1700 Kilometer lange Route führt über drei Braunkohlegebiete und vier Landeshauptstädte von Bonn über Dresden bis nach Polen. Seit dem 9. September sind die Klimapilger unterwegs und haben auf ihrem Fußmarsch bisher Düsseldorf, Wuppertal und Hannover erreicht. Unterstützt werden sie auf ihrer dreimonatigen Reise durch mehrere hundert Gemeindemitglieder und Umweltaktive. Kirchengemeinden und Verbände vor Ort organisieren außerdem Begegnungen und thematische Abende, wo sie über ihre Heimat und ihr Engagement informieren.

Zuletzt erreichten die Klimapilger nach 841 Kilometern und über einem Monat Wanderung für Klimagerechtigkeit am 19. Oktober die Stadt Halle, wo sie ihr „Bergfest“ feierten. Auch Sachsen steht auf der Pilgerroute, neben Leipzig, Meißen und dem Sächsischen Schlusslicht Kamenz, das voraussichtlich am 3. November erreicht wird. Die Landeshauptstadt besuchen die Klimapilger am 1. November. An diesem Tag werden von 9 bis 19 Uhr verschiedene Veranstaltungen angeboten, eine Ökumenische Andacht zum Beispiel und eine Podiumsdiskussion zum Thema Klimagerechtigkeit.

Die letzten Ziele der Pilgerroute innerhalb Deutschlands sind in Brandenburg und Berlin. Dort werden der Regierung die Forderungen übergeben. Diese setzen sich unter anderem aus einer konsequenteren Umsetzung der Ziele des Pariser Vertrages und einer Aufstockung der internationalen Fonds für Klimaschutz, Entschädigung und Anpassung zusammen. Vor allem von der deutschen Bundesregierung verlangen die Klimapilger einen ambitionierten und verbindlichen Kurs des Klimaschutzes, der neben der Einleitung des Kohleausstiegs auch eine ökologische Verkehrswende mit einschließt.

Wer sich den Klimapilgern auf ihrer Reise zur Weltklimakonferenz ganz oder etappenweise anschließen möchte, findet unter www.klimapilgern.de alle wichtigen Hinweise. Einzige Voraussetzung ist, dass man bis zu 25 Kilometer am Tag zu Fuß zurücklegen kann.

Veranstaltungen am 1. November

9 Uhr: Morgengebet mit kath. Bischof von Timmerevers in der St. Petrus Kirche, Dohnaer Str. 53, vormittags: Begrüßung durch Ministerpräsident oder Landtagspräsident

14-16 Uhr: Diskussionsrunde E-Mobilität, Gläserne Manufaktur, Lennéstr. 1

18 Uhr: Ökumenisches Abendgebet, Untere Frauenkirche

19 Uhr: Podiumsdiskussion „Klimagerechtigkeit – geht doch?! Welche Schritte gehen wir in Sachsen?“, mit Felix Ekardt (BUND Sachsen) und Christine Müller (Ev. Luth. Landeskirche Sachsen), Untergeschoss der Frauenkirche

Von Merle Bohlen und Laetizia Praiss

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