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“Kleinstadtcarrie“ unterstützt Hilfsprojekt aus Sachsen in Guinea

Charity “Kleinstadtcarrie“ unterstützt Hilfsprojekt aus Sachsen in Guinea

Am Dienstagabend hat sich das Projekt Misside Guinea e.V. im Rahmen eines Charity-Events präsentiert. Mit dabei waren auch die Dresdner Modebloggerin Luise Morgeneyer alias „Kleinstadtcarrie“ und der Dresdner Filmproduzent Daniel Zenzipér, die das Projekt zur Ausbildung junger Frauen in Guinea unterstützen.

Die Veranstalter Peter Simmel, Amadou Diallo, Luise Morgeneyer, Daniel Zenzipér (v.l.n.r.)
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Am Dienstagabend hat sich das Projekt Misside Guinea e.V. im Rahmen eines Charity-Events im Foyer des Simmel Centers am Albertplatz präsentiert. Mit dabei waren auch die Dresdner Modebloggerin Luise Morgeneyer alias „Kleinstadtcarrie“ und der Dresdner Filmproduzent Daniel Zenzipér, die das Projekt zur Ausbildung junger Frauen in Guinea unterstützen.

 Der Verein Misside Guinea e.V. wurde von Amadou Diallo aus Burgstädt bei Chemnitz gegründet, um Schulen und Brunnen in seiner Heimat zu bauen. Eine Herzensangelegenheit ist dem Französischlehrer den Mädchen in seinem Geburtsland Guinea eine berufliche Perspektive zu bieten und sie so vor Ungerechtigkeiten zu schützen.

 Der Kontakt zu Unternehmer Peter Simmel entstand durch die sächsische Landtagsabgeordnete Ines Springer (CDU), die auf das Hilfsprojekt des Lehrers während einer Schulveranstaltung aufmerksam wurde. Bei einem Treffen der sächsischen Bloggerszene im Simmel Center Dresden im vergangenem Jahr, präsentierte auch Diallo sein Vorhaben eine medizinische Berufsschule für junge Guinearinnen zu bauen. Die Leidenschaft, mit welcher der sächsische Lehrer sein Projekt vorstellte überzeugte die junge Modebloggerin aus Dresden. „Ich will meine Reichweite nutzen“ so Morgeneyer.

 Zusammen mit dem Dresdner Filmemacher Zenzipér und weiteren freiwilligen Helfern reiste das Duo im vergangenem Februar in das westafrikanische Land, um Vorort Eindrücke zu sammeln, am Projekt zu arbeiten und es mediengerecht zu dokumentieren. Saxoprint übernahm den Druck der entstandenen Bilder, die unter anderem Luftaufnahmen aus Guinea zeigen. Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die Gäste die Fotografien mit afrikanischen Impressionen für den guten Zweck ersteigern. Dabei kamen rund 2000 Euro zusammen, berichten die Veranstalter erfreut.

Ein Jahr zuvor, im Februar 2016, waren bereits sieben Mitarbeiter des Unternehmers Simmel mit Diallo nach Guinea geflogen, um sich für das Hilfsprojekt des Misside Guinea e.V. zu engagieren. Nach Aussage von Peter Simmel möchte er seine Möglichkeiten weiter nutzen das Hilfsprojekt zu unterstützen.

Einige Fotografien können noch erworben werben. Informationen gibt es auf der ’Webseite des Misside e.V. http://www.projekt-misside.de/

Von Tomke Giedigkeit

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