Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales “Kleinstadtcarrie“ unterstützt Hilfsprojekt aus Sachsen in Guinea
Dresden Lokales “Kleinstadtcarrie“ unterstützt Hilfsprojekt aus Sachsen in Guinea
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:04 13.04.2017
Die Veranstalter Peter Simmel, Amadou Diallo, Luise Morgeneyer, Daniel Zenzipér (v.l.n.r.)  Quelle: Dietrich Flechtner
Anzeige
Dresden

 Am Dienstagabend hat sich das Projekt Misside Guinea e.V. im Rahmen eines Charity-Events im Foyer des Simmel Centers am Albertplatz präsentiert. Mit dabei waren auch die Dresdner Modebloggerin Luise Morgeneyer alias „Kleinstadtcarrie“ und der Dresdner Filmproduzent Daniel Zenzipér, die das Projekt zur Ausbildung junger Frauen in Guinea unterstützen.

 Der Verein Misside Guinea e.V. wurde von Amadou Diallo aus Burgstädt bei Chemnitz gegründet, um Schulen und Brunnen in seiner Heimat zu bauen. Eine Herzensangelegenheit ist dem Französischlehrer den Mädchen in seinem Geburtsland Guinea eine berufliche Perspektive zu bieten und sie so vor Ungerechtigkeiten zu schützen.

 Der Kontakt zu Unternehmer Peter Simmel entstand durch die sächsische Landtagsabgeordnete Ines Springer (CDU), die auf das Hilfsprojekt des Lehrers während einer Schulveranstaltung aufmerksam wurde. Bei einem Treffen der sächsischen Bloggerszene im Simmel Center Dresden im vergangenem Jahr, präsentierte auch Diallo sein Vorhaben eine medizinische Berufsschule für junge Guinearinnen zu bauen. Die Leidenschaft, mit welcher der sächsische Lehrer sein Projekt vorstellte überzeugte die junge Modebloggerin aus Dresden. „Ich will meine Reichweite nutzen“ so Morgeneyer.

 Zusammen mit dem Dresdner Filmemacher Zenzipér und weiteren freiwilligen Helfern reiste das Duo im vergangenem Februar in das westafrikanische Land, um Vorort Eindrücke zu sammeln, am Projekt zu arbeiten und es mediengerecht zu dokumentieren. Saxoprint übernahm den Druck der entstandenen Bilder, die unter anderem Luftaufnahmen aus Guinea zeigen. Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die Gäste die Fotografien mit afrikanischen Impressionen für den guten Zweck ersteigern. Dabei kamen rund 2000 Euro zusammen, berichten die Veranstalter erfreut.

Ein Jahr zuvor, im Februar 2016, waren bereits sieben Mitarbeiter des Unternehmers Simmel mit Diallo nach Guinea geflogen, um sich für das Hilfsprojekt des Misside Guinea e.V. zu engagieren. Nach Aussage von Peter Simmel möchte er seine Möglichkeiten weiter nutzen das Hilfsprojekt zu unterstützen.

Einige Fotografien können noch erworben werben. Informationen gibt es auf der ’Webseite des Misside e.V. http://www.projekt-misside.de/

Von Tomke Giedigkeit

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Was am Pfingstmontag 2014 auf dem Dresdner Hauptbahnhof passierte, war eine tragische Geschichte, die ein Menschenleben forderte. Bei schneller Hilfe hätte dies vielleicht verhindert werden können. Aber da haben sich wohl einige darauf verlassen, dass der andere das Richtige tut.

13.04.2017

Der Bischofsplatz ist ein „schwieriger Verkehrsraum“, wie André Barth, Ortsamtsleiter Neustadt sagt. Seit 1900 habe sich auf dem Platz baulich kaum etwas verändert, bestätigt Jens-Uwe Schade, der im Stadtplanungsamt für Verkehrsfragen zuständig ist. Auch in den nächsten Jahren wird sich dort nichts tun.

13.04.2017

Das Osterfest steht vor der Tür und wenn ein auf vier Tage ausgedehntes Wochenende ansteht, gibt es auch wieder zahlreiche Möglichkeiten, sich mit dem christlichen Hintergrund des Festes zu befassen oder in Dresden und Umgebung etwas zu erleben.

13.04.2017
Anzeige