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Lokales Kleines Haus will nach Wasser-Havarie am Dienstag wieder spielen
Dresden Lokales Kleines Haus will nach Wasser-Havarie am Dienstag wieder spielen
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14:41 14.05.2016
der Technische Direktor Christian Voß Quelle: J. Weigt
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Dresden

Das Kleine Haus des Staatsschauspiels Dresden will nach einem erheblichen Wasserschaden bis kommenden Dienstag wieder spielbereit sein. Derzeit gehöre die Bühne aber Trocknungsgeräten und Lüftern, sagte der Technische Direktor Christian Voß am Samstag. Am Donnerstag hatte die Sprinkleranlage des Theaters die Bühne mit etwa 40 000 Litern Wasser geflutet - die Ursache ist bislang unklar.

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Das Dresdner Staatsschauspiel hätte Donnerstagabend im Kleinen Haus eigentlich „Die Panne“ von Friedrich Dürenmatt aufgeführt. Ironie des Schicksals – denn eine technische Panne im Bühnensaal legte den Betrieb bis auf Weiteres lahm. Die Sprühflutanlage löste aus und goss etwa 40.000 Liter Wasser in den Bühnenraum.

Voß verglich das mit einem subtropischen Regen: „Man konnte die Hand vor Augen kaum noch sehen.“ Das Wasser lief auch unter die Bühne und beschädigte dort Technik. Betroffen sind ferner der Bühnenhimmel, Vorhang sowie Projektionstechnik und Scheinwerfer. Voß hält einen Schaden im sechsstelligen Bereich für möglich.

„Wir wissen derzeit noch nicht, was die Ursache ist“, sagte der Direktor. Die Sprinkleranlage war am Donnerstagnachmittag plötzlich angegangen und hatte fast ihr ganzes Reservoir von 50 000 Litern ausgeschüttet. Etwa acht Minuten lang prasselte das Wasser auf die Bühne. Da ein Brand nicht auszuschließen war, wurde das Gebäude evakuiert. Ein Brandherd konnte jedoch später nicht gefunden werden. Voß wollte den Kurzschluss eines technischen Gerätes aber nicht vollends ausschließen. Am Vormittag seien bei einer Probe die Rauchmelder deaktiviert worden, was bei Proben und Vorstellungen aus szenischen Gründen mitunter notwendig sei. Als die Rauchmeldeanlage wieder in Betrieb genommen wurde, seien die Sprinkler angesprungen.

Nach den Worten von Voß ist bislang noch unklar, welche Teile der Technik gerettet werden können. Auch ein 70 000 Euro teurer Videoprojektor sei „abgeduscht“ worden. Gutachter müssten nun das ganze Ausmaß der Schäden erkunden und auch mögliche Folgeschäden wie Schimmelpilzbekämpfung im Auge haben. Möglicherweise müssten auch die Theaterferien im Sommer genutzt werden, um Schäden zu beheben.

dpa

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