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Lokales Kleine Abkühlung für Dresden in Sicht
Dresden Lokales Kleine Abkühlung für Dresden in Sicht
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17:58 27.07.2018
Symbolfoto Quelle: dpa
Dresden

Seit Tagen hält die andauernde Hitze die Menschen in Dresden und Umgebung in Schach. Überall wird der Wunsch nach Regen zusehends größer. Und das ist nicht verwunderlich, denn nur unterbrochen von ein paar Tropfen knallt die Sonne schonungslos auf die Erde. Während die Elbe tagtäglich schrumpft, verwandeln sich Wiesen zu einer Art Steppenlandschaft und auch Kreislaufzusammenbrüche scheinen an der Tagesordnung zu sein. Jeder sieht und spürt die Veränderungen, das Flirren in der Luft. Doch wie lange hält dieser Zustand noch an?

Der Blick in die Zukunft ist zumindest im Hinblick auf das Wetter nicht besonders erfreulich. Auf Anfrage der DNN sagt der Deutsche Wetterdienst in der Nacht zu Sonntag Regenschauer und leichten Hagel vorher, die binnen kürzester Zeit über die Region ziehen. Mit bis zu 25 Litern pro Quadratmetern werden die Regengüsse sehr stark und unwetterartig ausfallen.

Allerdings erreicht die von Westen hereinrollende Kaltfront Dresden eben erst bei Nacht, nachdem sie den Rest Deutschlands schon viel eher abgekühlt hat. Von daher müssen sich die Dresdner auch am Sonnabend wieder auf rekordverdächtige Temperaturen einstellen. Am Sonntag sind noch weitere, kleine Regenfälle möglich. Allerdings sind diese eher vereinzelt und gegen Vormittag zeigt sich die Sonne wieder. Besonders reich fällt der Segen von oben demnach nicht aus.

Durchhalten gilt weiterhin ab Beginn nächster Woche. Denn auch wenn das erwartete Gewitter mit teils heftigem Regen die Lage am Sonntag noch ein wenig entspannt und so unter anderem die Waldbrandgefahr auf die dritte Stufe sinken lässt, klettert die Thermometeranzeige schon mit Wochenbeginn wieder in Extrembereiche. Das heißt, dass die Temperaturen die 30 Grad-Marke deutlich überschreiten werden.

Deshalb ist noch lange keine Entwarnung für die stark erhöhte Brandgefahr in und um Dresden gegeben, so Stadtsprecher Karl Schuricht. Jeder kleine Funke kann sich schnell zu einem Inferno entwickeln, weshalb die Aufmerksamkeit und Rücksicht der ganzen Dresdner Bevölkerung gefragt ist. Vorsicht ist überdies bei einem aufziehenden Gewitter geboten. Denn die Blitze stellen durch die Trockenheit bedingt ein hohes Risiko für Brände dar. Aber auch jeder vertrocknete Strauch oder jede Ablagerung von Müll kann zu einer Gefahr werden, die oft unterschätzt wird.

Denn obwohl in diesem Jahr noch keine nennenswerten Waldbrände entstanden sind, gab es schon etliche kleinere Brände, so der Stadtsprecher. Besonders zu Buche schlugen bislang mit vier Bränden abgelagerter Unrat, mit zwei Bränden Komposthäufen, und mit beachtlichen dreizehn Bränden liegen Wiesen, Feldern sowie Straßenböschungen in der Brandstatistik weit vorn. Momentan ist deshalb die fünfte und somit höchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen.

Die aktuellsten Informationen dazu sind unter anderem über die Website des Sachsenforsts oder mais.de verfügbar und akute Unwetterwarnungen werden vom Deutschen Wetterdienst immer auf dem neusten Stand gehalten.

Von MH

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