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Lokales Kläranlage Kaditz erweitert Areal für 23 Millionen Euro
Dresden Lokales Kläranlage Kaditz erweitert Areal für 23 Millionen Euro
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23:41 09.09.2015
Mit dem Abriss der ungenutzten Becken beginnen die Arbeiten. Quelle: Carola Fritzsche

Heißt im Klartext, dass ein bereits vorhandenes Becken, das in der Vergangenheit als Provisorium genutzt worden ist, in den kommenden drei Jahren um 50 Prozent vergrößert wird. 23 Millionen Euro kostet das Vorhaben.

"Seit der Inbetriebnahme der neuen biologischen Behandlungsstufe der Kläranlage Kaditz im Jahr 2005 sind die Schmutzfrachten (Anteil der Schadstoffe im Wasser, Anm. d. R.) kontinuierlich gestiegen - Ausdruck für eine positive Einwohner- und Gewerbeentwicklung", freute sich gestern Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) anlässlich des ersten Spatenstichs auf der künftigen Baustelle.

Für Zuwachs in Sachen Abwasser sorgt zudem die Kooperation mit Nachbarkommunen. Dazu gehören seit 2006 Heidenau und Pirna, die auf die Sanierung der eigenen Kläranlage verzichteten und das Abwasser nach Kaditz leiten. Knapp 65000 Menschen kommen so zu den 537000 Einwohnern Dresdens dazu. "Durch den Gewinn neuer Kunden können wir wirtschaftlicher arbeiten und Arbeitsplätze sichern", erklärte Ralf Strothteicher, technischer Leiter bei der Stadtentwässerung. Zum Kundenstamm gesellt sich auch der Abwasserzweckverband (AZV) Wilde Sau, der ebenfalls eine Überleitung nach Dresden plant. Das Abwasser der Gemeinden Wilsdruff, Tharandt, Klipphausen sowie von Freitaler Ortsteilen soll künftig entlang der A4 in die Großkläranlage nach Kaditz gepumpt werden.

Gründe genug, die für die Erweiterung der Anlage sprachen. Im Detail werden dafür zunächst die derzeit ungenutzten sowie die bisher provisorischen Becken abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Nach dem Errichten der Straßen und Grünflächen sollen die Arbeiten 2018 beendet sein. Die dann begrünte Fläche stellt gleichzeitig eine Erweiterungsoption dar. Sollte eine neuerliche Vergrößerung nötig werden, kann dieses Areal genutzt werden. "Wir sind bereit für ein weiteres Wachstum", sagte Strothteicher.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.03.2015

Christin Grödel

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