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Lokales „Kinderzimmer“ bietet auch Perspektive für Arbeitslose
Dresden Lokales „Kinderzimmer“ bietet auch Perspektive für Arbeitslose
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13:00 14.03.2017
Wie familienfreundlich geht, zeigt seit dieser Woche das Jobcenter Dresden Quelle: dpa-Zentralbild
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Dresden

Wie familienfreundlich geht, zeigt seit dieser Woche das Jobcenter Dresden. Im Erdgeschoss gibt es einen Raum mit Spielteppichen, Büchern, Spielzeug, Büchern und einer kleinen Spielburg. Kinder zwischen eins und elf Jahren werden hier betreut, wenn ihre Eltern einen Termin in der Behörde haben.

Denn wenn sich die Kinder auf den Gängen langweilten oder bei den Terminen etwas hörten, was nicht für sie bestimmt sei, ist das doch nicht kindgerecht, argumentiert Christa Heubner, Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes in Dresden (DKSB). Ihre Einrichtung kooperiert mit dem Jobcenter und stellt das Personal für das Kinderzimmer. Darunter werden auch vier Langzeitarbeitslose sein.

Möglich wurde das durch Fördermittel des Bundes, der im auf zwei Jahre angelegten Projekt „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ dem Jobcenter Dresden 100 geförderte Arbeitsstellen für Langzeitarbeitslose bewilligt hat. Auf diese Stellen können sich gemeinnützige Träger wie der Kinderschutzbund oder das Sozialkaufhaus bewerben. Das Jobcenter übernimmt dann die Lohnkosten in Höhe von 1370 € und Versicherung. 39 geförderte Stellen seien bereits vergeben. Doch Bewerbungen per Telefon oder E-mail lohnten sich noch, betont Jan Pratzka, Geschäftsführer des Jobcenter Dresden.

Insgesamt hat der Kinderschutzbund sechs geförderte Stellen erhalten. Jeweils eine entfallen noch auf einen Kindergarten und ein Jugendhaus. Durch die Arbeit -30h in der Woche-gewinnen die Teilnehmer Selbstvertrauen und das Gefühl, als „richtige Menschen am richtigen Platz zu sein“, ist Heubner überzeugt. In den zwei Jahren stehen auch Fortbildungen zur Aufsichtspflicht, dem Datenschutz und Erster Hilfe auf dem Plan.

Der Kinderschutzbund hat in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen mit den Arbeitsgelegenheiten des Jobcenters gemacht. Von 20 Langzeitarbeitslosen seien elf wieder in den Arbeitsmarkt zurückgekehrt.

Tel.: 0351/475 3999

http://www.dresden.de/de/wirtschaft/arbeiten/arge/aktuelles.php

Von Lisa Albrecht

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