Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Keine Sanierung für BSZ "Prof. Zeigner"
Dresden Lokales Keine Sanierung für BSZ "Prof. Zeigner"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:41 13.09.2015
Holger Zastrow und Konstantin Samaras kritisieren die Stadt. Quelle: Carola Fritzsche

Mitte August sei die Sanierung noch fest geplant gewesen. "Uns sind Schulen wichtiger als die Operette", erneuerte Zastrow seine Abneigung gegen das Projekt Kulturkraftwerk Mitte gestern bei einem Besuch der Berufsschule, wo er selbst einmal gelernt hatte. Schulleiter Konstantin Samaras bezeichnete die Sanierung des 1916 errichteten Baus als "zwingend nötig". Die marode Elektroanlage sei gefährlich.

Die Stadt verteidigte ihre Entscheidung. Von 25 Millionen Euro Fördergeldern des Freistaat kämen bislang nur fünf. Die damit geplanten fünf Schulprojekte finanziert die Stadt jetzt aus den Eigenmitteln, die für das BSZ (24 Mio.) vorgesehen waren. Damit würden Schulplätze geschaffen. Das habe seit Jahren Vorrang vor der Sanierung bestehender Plätze, sagte Stadtsprecher Kai Schulz. So sei das seit 2010 auch beim BSZ gewesen, dass damals wegen fehlender Gelder des Landes nicht saniert werden konnte. Die Operette muss Ende 2016 fertig sein, sonst sind Millionen-Zahlungen an die Mitarbeiter fällig, die für den Bau auf Gehalt verzichtet haben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.09.2015

I. Pleil

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Theologe und Soziologe Jürgen Micksch ist in Dresden mit dem diesjährigen Erich-Kästner-Preis des Presseclubs ausgezeichnet worden.

13.09.2015

Der Immobilienkonzern Vonovia SE, der aus der Fusion der Deutschen Annington und der Gagfah hervorgegangen ist, prüft intensiv den Bau neuer Wohnungen. Das gelte auch für den Standort Dresden, erklärte Vonovia-Sprecherin Bettina Benner auf Anfrage der DNN.

13.09.2015

Rund 200 Dresdner, vor allem Bewohner der Neustadt, haben am Sonnabend Flüchtlinge zu einem Willkommenspicknick in den Alaunpark eingeladen. Etwa 60 Asylsuchende kamen aus der improvisierten Erstaufnahmeeinrichtung in einer Turnhalle der Offizierschule.

13.09.2015