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Lokales „Kehraus“ in der Dresdner Staatsoperette
Dresden Lokales „Kehraus“ in der Dresdner Staatsoperette
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13:29 15.10.2016
Jan Lindner hat ein Clownkostüm gefunden. Quelle: Hauke Heuer
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Dresden

Nur noch wenige Wochen und die Staatsoperette zieht von ihrem alten Standort in Leuben in das Kraftwerk Mitte. Am 31. Oktober fällt mit der letzten Vorstellung von „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ der letzte Vorhang. Zeit für die Bühne, einmal kräftig zu entrümpeln.

So geschehen am Sonnabend beim „Kehraus“. Hunderte Menschen nutzten die einmalige Chance, um alte Requisiten und Kostüme für wenig Geld zu kaufen. Der große Theaterflohmarkt wurde passend zum Anlass unter anderem mit Einlagen der Schauspieler und Sänger versüßt, die Abschiedslieder anstimmten. Eine Kindertanzgruppe trat auf der großen Bühne auf.

Jan Lindner, der mit seinem kleinen Bruder und seiner Mutter in die Staatsoperette kam, entdeckte ein Clownkostüm für sich. „Vielleicht etwas für nächsten Fasching“, sagte der 30-Jährige und fügt hinzu,„wir wollten uns das nicht entgehen lassen. Wann steht schon einmal so ein großer Fundus zum Verkauf?“

Die Staatsoperette verkaufte am Sonnabend einen großen Teil ihrer Kostüme und Requisiten.

Das scheinen viele Dresdner so gesehen zu haben: „Das Interesse ist sehr groß. Die ersten standen bereits um 8.30 Uhr vor unseren Toren“, sagte Jana Wiemer, Sprecherin der Staatsoperette. Sie freut sich bereits auf den Umzug in das neue Domizil: „Sicher ist ein wenig Wehmut dabei. Ich habe hier seit 25 Jahren gearbeitet. Aber die Vorfreude auf die neuen Räume und Möglichkeiten überwiegt.“

Von hh

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