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Lokales Kaum Frust in Dresdens Bürgerbüros
Dresden Lokales Kaum Frust in Dresdens Bürgerbüros
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12:00 13.06.2017
Zufriedene Bürger wie Marcus Winkler (r.) und freundliche Sachbearbeiterinnen wie Janine Winkler vom Bürgerbüro Altstadt sind in Dresden öfter anzutreffen als andernorts. Quelle: Foto: Archiv
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Dresden

Ewige Wartezeiten durch Personalmangel, schlechter Service von unfreundlichen Mitarbeitern, dicke Luft durch unzufriedene Leute, die austicken. In Deutschlands Bürgerämtern schieben viele Leute Frust. Nicht so in Dresden. Das zumindest geht aus einer Analyse des Vergleichsportals Netzsieger hervor. Grundlage dafür sind die Google-Rezensionen , die für Bürgerämter und Kfz-Zulassungsstellen der 20 einwohnerreichsten Städte Deutschlands abgegeben wurden.

Dabei stellte das Portal nicht nur erhebliche Unterschiede fest, sondern auch, dass die Dresdner Behörden in der Gunst ihrer „Kunden“ im bundesweiten Vergleich weit vorn liegen. Von 5 möglichen Google-Sternen erhielten die Bürgerbüros der sächsischen Landeshauptstadt immerhin 3,8. Damit teilt sich Dresden mit Leipzig den zweiten Rang hinter der Schwabenmetropole Stuttgart, die auf 4,3 Sterne kommt. Auf den weiteren Plätzen folgen Bonn, Frankfurt/Main und Nürnberg mit jeweils 3,4 Sternen. Ganz hinten landen Wuppertal mit 2,3 sowie Bremen und die bayerische Landeshauptstadt München mit jeweils nur 2,2 Punkten.

„Zwar sind die Rezensionen subjektiv und spiegeln nicht die tatsächliche Leistung des Amts wider, allerdings beziehen sich die schlechten Bewertungen meist auf lange Wartezeiten und unfreundliche Mitarbeiter“, stellte Netzsieger in seiner Auswertung fest. Dabei gebe es in fast jeder Stadt – auch in Dresden – mehrfach fünf Sterne als höchstmögliche, aber auch nur einen Stern als niedrigste Bewertung.

Auch bei den separat erfassten Kfz-Zulassungsstellen, die insgesamt deutlich schlechter wegkommen, liegt Dresden weit vorn und belegt ebenfalls gemeinsam mit Leipzig Rang zwei – allerdings diesmal mit 3,0 Sternen hinter Dortmund (3,4). Stuttgart und Köln teilen sich den vierten Platz (je 2,9 Punkte). Hier stehen mit Duisburg (1,8), Wuppertal (1,6), Essen (1,5) und Bonn (1,4) vier nordrhein-westfälische Großstädte ganz hinten.

Da kommt Dresden deutlich besser weg. Während andernorts Mitarbeiter von wüsten Beschimpfungen, fliegenden Stühlen und sogar zerbrochenen Scheiben berichten, bleibt das sächsische Gemüt in den Bürgerämtern ruhig und scheint im Großen und Ganzen mit den Behörden auch nicht unzufrieden zu sein.

Von Stefan Schramm

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