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Katholische Akademie lädt zu Gesprächsabend über die „Bildungsmisere in Sachsen“ ein

Bildung Katholische Akademie lädt zu Gesprächsabend über die „Bildungsmisere in Sachsen“ ein

Dass Sachsen ein Bildungsproblem hat, ist weiter Konsens. Doch wie soll dieses angegangen werden? Mit dieser Frage werden sich am 11. Januar Heinz-Werner Wollersheim, Frank Richter und Norbert Waldheim beschäftigen.

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Wie wollen wir Bildung in Sachsen gestalten? Zu dieser Frage findet am 11. Januar ein Diskussionsaben statt.

Quelle: dpa/Daniel Karmann

Dresden. Am Donnerstag, den 11. Januar, wird die Reihe „Baustelle Bildung“ der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen mit einem Gespräch zum Thema „Bildungsmisere in Sachsen? Wer übernimmt die Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder?“ begonnen. Interessierte sind ab 19 Uhr in das Haus der Kathedrale, Eingang Kanzleigässchen, Schloßstraße 24, eingeladen. Das Gespräch führen Professor Heinz-Werner Wollersheim (Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Pädagogik an der Universität Leipzig), Frank Richter (Geschäftsführer die Bildungsarbeit der Dresdener Frauenkirche) und Norbert Waldhelm (Verantwortlicher für die Referate Jugendhilfe/Migration beim Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e.V.). Geleitet wird die Diskussion von Karin Wollschläger und Thomas Arnold. Der Eintritt ist frei.

Die Diskutanten befassen sich mit der sächsischen Schulpolitik, die schon lange in der Kritik steht. Neben Maßnahmen zur attraktiveren Gestaltung des Lehrerberufs stellt sich die Frage, wie es in Sachsen gelingt, die (Aus-)Bildung junger Menschen gesellschaftlich und politisch nachhaltig zu fördern. Doch welche Erwartungen haben wir an die Erziehung unserer Kinder? Wo sind die Grenzen der Schule, um die Entwicklung junger Menschen zu unterstützen? Und welche Verantwortung tragen Familien sowie gesellschaftliche Gruppen für die Zukunftsgestaltung, wenn Bildung und Erziehung auch gesamtgesellschaftliche und staatliche Aufgabe sind? Wer übernimmt angesichts der aktuellen Herausforderungen Verantwortung? Diese und weitere Fragen sollen in dem Gespräch diskutiert werden.

Von aml

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