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Lokales Kamelienhaus erstmals am 17. Februar wieder geöffnet
Dresden Lokales Kamelienhaus erstmals am 17. Februar wieder geöffnet
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11:49 19.02.2018
Blüte der Pillnitzer Kamelie. Quelle: Uwe Meschke
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Dresden

„Wie alt die Pillnitzer Kamelie exakt ist, weiß niemand so genau, aber eines ist sicher: Vor 216 Jahren wurde sie bereits als „erwachsene“ Pflanze von Carl Adolph Terscheck an der Stelle ausgepflanzt, an der sie noch heute mit ihrer Blütenpracht begeistern kann.“ So heißt es in einer Mitteilung des Schlösserlandes Sachsen.

Mit diesem stattlichen Alter sei das karminrot blühende Gehölz im Pillnitzer Schlosspark „nachweislich die älteste europäische Kamelie nördlich der Alpen“. Woher sie stammt, ist Gegenstand von zell- und molekularbiologischen Untersuchungen. Im Ergebnis dieser konnten einige Legenden schon widerlegt werden.

Gläsernes Schauhaus mit der Pillnitzer Kamelie. Das Bauwerk schützt das Gehölz vor Frost. Quelle: Wolfgang Friebel

Aufgrund ihrer Blütenpracht ist die Pflanze jedes Jahr im Frühling ein Anziehungspunkt für Besucher. Jetzt, da die ersten Knospen aufplatzen und sich die Blüten entfalten, ist es wieder so weit. Erstmals in diesem Jahr kann die Kamelie am Sonnabend, dem 17. Februar, in ihrem gläsernen Schutzhaus besichtigt werden.

Nach Angaben der Gärtner deutet alles darauf hin, dass in diesem Jahr wieder eine üppige Blüte zu erwarten ist. Die Hauptblüte wird Mitte/Ende März erwartet. Allerdings ist das immer wetterabhängig.

Kamelie im Schlosspark Dresden-Pillnitz. Quelle: Dietrich Flechtner (Archiv)

Die Kamelie ist täglich von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt kostet 3 €, ermäßigt 2,50 €, für Kinder bis 16 Jahre ist der Eintritt frei. Im Preis inbegriffen ist der Eintritt in das Pillnitzer Palmenhaus, in dem in den Wintermonaten zum Beispiel verschiedene Arten von Strelitzien und Proteen blühen.

Von cat.

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