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Lokales Kaffee im Mehrwegbecher? Stadt fragt Dresdner Händler
Dresden Lokales Kaffee im Mehrwegbecher? Stadt fragt Dresdner Händler
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18:06 20.07.2017
Einweg-Kaffeebecher sorgen für jede Menge Abfall. Den will die Stadtverwaltung minimieren.  Quelle: dpa
Dresden

 Die Dresdner Stadtverwaltung lotet die Chancen auf ein Mehrwegsystem für Kaffeebecher in Dresden aus. Bis Ende August können alle Geschäfte, die Kaffee für unterwegs verkaufen, ihre Meinung zu der Idee per Online-Fragebogen kundtun. Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) will so herausfinden, warum die Händler ihren Kaffee in Einwegbechern verkaufen und unter welchen Bedingungen sie bereit wären, sich an einem Mehrwegsystem zu beteiligen. Ziel ist, die Zahl der Einweg-Becher und damit die Menge des Mülls in der Stadt zu minimieren.

„Kaffeebecher machen mittlerweile einen Großteil des Abfalls in öffentlichen Papierkörben aus“, beschreibt Jähnigen das Problem. „Auch in Dresden überlegen wir daher, wie wir die Verwendung von Bechern, die mehrfach verwendet werden, fördern. Die Umfrage soll uns helfen, wirksame und praktikable Wege zu finden.“ Deutschlandweit sorgen Einweg-Kaffeebecher laut Umwelthilfe jedes Jahr für 40.000 Tonnen Müll.

Die Umfrage auf der Seite der Stadtverwaltung will zum einen den Ist-Stand erfassen und fragt für die Zukunft, ob Händler beispielsweise Rabatt geben würden, wenn der Kunde sein Kaffee-Gefäß mitbringt, und ob der Händler am Geschäft auf die Möglichkeit eines Mehrweg-Bechers hinweisen würde.

Vorteile des Mehrwegbechers

Schutz der Umwelt

Weniger Müll

Der Kaffee bleibt länger warm

Eventueller Rabatt beim Kauf

Von sl

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