Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Kältekammer und Klettertunnel: Der umgebaute Globetrotter in Dresden eröffnet
Dresden Lokales Kältekammer und Klettertunnel: Der umgebaute Globetrotter in Dresden eröffnet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:51 09.09.2015
Überblick über den ausgebauten Globetrotter-Laden in Dresden. Quelle: Dominik Brüggemann

Am Freitag kamen zunächst nur Stammkunden in den Genuss der neuen Attraktionen. Am Sonnabend steigt ab 10 Uhr die große Eröffnungsfeier in der bundesweit drittgrößten Filiale von „Globetrotter“.

Zur Eröffnung erwartet das Unternehmen zahlreiche prominente Gesichter aus der Bergsport- und Outdoor-Szene, informiert Pressesprecher Michael Bärisch. „Globetrotter bietet nunmehr ein Sortiment von über 25.000 Artikeln auf rund 6200 Quadratmetern Verkaufsfläche in der neuen Dresdner Niederlassung an“, sagt Filialleiter Ronald Höpfner.

Auf vier Etagen finden Wander- und Bergsportbegeisterte nahezu alles aus den Bereichen Funktionskleidung und Schuhen über Zelte, Taschen sowie Rucksäcke und Schlafsäcke bis hin zu Landkarten und Büchern. In der neuen Filiale – den ehemaligen Räumen des Bekleidungsgeschäft Peek&Cloppenburg – wird Einkaufen zum Erlebnis. Mitten im ersten Obergeschoss ermöglicht ein 160 Quadratmeter großes Kanubecken mit Gegenstromanlage Faltboote, Kajak und Kanu vor dem Kauf zu testen.

In einer Kältekammer mit Schneesturmanlage sowie in einer Regenkammer könne man sich überzeugen, ob die Ausrüstung auch hält, was sie verspricht und die Dichtigkeit und Isolierung erproben, so "Globetrotter"-Geschäftsführer Thomas Lipke. Auch die 26 Meter lange und 12 Meter hohe überhängende Kletteranlage dürfte am Sonnabend zum Publikumsmagneten werden.

Selbst die Toiletten im zweiten Obergeschoss halten eine Überraschung bereit: Wer hier das „Stille Örtchen“ besucht, fühlt sich wie beim Campen in den 1970er Jahren. Im dritten Obergeschoss bietet Dresdens größte Reisebuchabteilung auf 430 Quadratmetern rund 25.000 Titel zum schmöckern an.

Männer sind in der sogenannten „Romantikecke“ neben Axt und Campingkocher bestens aufgehoben. In der Praxis für Reisemedizin beraten der Reise- und Tropenmediziner Dr. Tomas Jelinek und acht weitere Ärzte Urlaubsreisende vor ihrer großen Tour. Auch die erforderliche Schutzimpfung gegen Typhus oder Malaria könne gleich verabreicht werden, so Jelinek.

Eine weitere Hauptattraktion ist mit Sicherheit die neue gläserne Manufaktur des Görlitzer Daunenspezialisten „Yeti“. Kunden erleben hier die Maßanfertigung eines Daunenschlafsackes vor Ort mit. „Bis zu 5000 Schlafsäcke sollen in der Dresdner Zweigstelle produziert werden“, verrät Kay Steinbach, einer der Geschäftsführer.

Der Hamburger Spezialausrüster „Globetrotter“ ist seit 1990 in der sächsischen Landeshauptstadt präsent. Das Unternehmen wechselte bereits zum vierten Mal innerhalb Dresdens seinen Standort. Im März dieses Jahres begann der Umzug vom ehemaligen Domizil im „World Trade Center“ in die neuen Räume in der Innenstadt. Seit dem 1. August beschäftigt „Globetrotter“ 110 Mitarbeiter in der neuen Filiale, gibt Thomas Lipke Auskunft. Zehn Millionen Euro haben das Unternehmen und der Vermieter in den Ladenumbau investiert. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete „Globetrotter“ nach Angaben von Filialleiter Ronald Höpfner in Dresden einen Umsatz von 12 Millionen Euro.

Benjamin Winkler

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

September 1956 wirft der Neurologe Fritz Fischer in Dresden-Blasewitz eine Flasche in die Elbe, in der sich eine Nachricht befindet. Viel Hoffnung hat er zwar nicht, dass die Flaschenpost auf der mehr als 600 Kilometer langen Strecke nach Hamburg die vielen Flusswindungen, Stromschnellen, Untiefen, Brückenpfeiler und auch die damals schon bestehenden Sperranlagen an der innerdeutschen Grenze unbeschadet überstehen wird, aber vielleicht gelingt es ja doch.

09.09.2015

Weil der "Sächsische Wochenmarkt" auf dem Altmarkt aus Sicht des Wirtschaftsdezernats von einem Frischemarkt zu einer mageren Imbissbudenlandschaft verkommen ist, zieht die Stadt jetzt die Notbremse.

09.09.2015

Die heißen Augustwochen haben den Dresdner Freibädern gute Zahlen beschert. Insgesamt strömten im Laufe des Monats 110 350 Besucher in die Bäder, mehr als doppet so viel wie im Vorjahreszeitraum.

09.09.2015