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Lokales Juristenausbildung in Dresden wackelt
Dresden Lokales Juristenausbildung in Dresden wackelt
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12:03 09.08.2016
Quelle: dpa
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Dresden

Die Rechtsanwaltskammer sowie die Notarkammer Sachsen appellieren an die Staatsregierung, den gegenwärtigen Planungsstand zur Zukunft der juristischen Ausbildung im Freistaat Sachsen noch einmal zu überdenken. Nach einem Beschluss im Landeskabinett im März muss die Juristischen Fakultät an der TU Dresden um ihre Zukunft bangen (DNN berichteten). Die Juristenausbildung solle sich mit dem Beschluss des Landeskabinetts in Leipzig konzentrieren. Damit verliert die TU Dresden ihren Bachelorstudiengang Law in Context und den Masterstudiengang Wirtschaftsrecht. „Die angedachte Konzentration der juristischen Ausbildung auf die Universität Leipzig beunruhigt uns“, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben der Rechtsanwaltskammer und der Notarkammer Sachsen an das Sächsische Wissenschaftsministerium. Es stelle sich vielmehr die Frage, ob die juristische Ausbildung nicht vielmehr an verschiedenen Standorten erhalten oder sogar ausgebaut werden müsse.“

Der Präsident der Rechtsanwaltskammer Dr. Detlef Haselbach sowie der Notarkammer-Präsident Dr. Joachim Püls geben außerdem zu Bedenken, dass es für Juristen im Freistaat Sachsen in absehbarer Zeit eine Zuwanderungswelle aus anderen Bundesländern geben werde, da der Freistaat selbst nicht mehr in der Lage sein wird, seine Nachwuchskräfte mit den vor Ort ausgebildeten Absolventen zu decken. „Diese Situation wäre unter Umständen für einen begrenzten Zeitraum zu verkraften, würde sich das Problem nicht zeitgleich in allen anderen Bundesländern stellen“, heißt es in dem Schreiben.

Von DNN

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