Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Junge Hacker verbessern die Welt
Dresden Lokales Junge Hacker verbessern die Welt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:45 19.06.2016
Marco Riechen und Elias Gürlich entwicklten beim Hackathon Ost in Dresden eine Kaffee-Maschine für Faulpelze, die sich vom Bett aus fernsteuern lässt. Dafür gab es den Preis „Bestes Design“. Quelle: Anja Schneider
Anzeige
Dresden

Warum kostbare Lebenszeit im Arzt-Wartezimmer verschwenden? Unter dem Motto „Hack die Wartezeit“ hat ein junges Erfinderteam deshalb nun in Dresden binnen drei Tagen eine Art Wartezimmer-Pager entwickelt: tragbare Geräte, die Schwestern an der Arztpraxis-Rezeption ausgeben und per Funk Alarm schlagen, wenn man an der Reihe ist. Statt sinnlos zu warten, kann der Patient derweil draußen seine Wege erledigen.

Für diese Erfindung kassierten die jungen Tüftler beim „Hackathon Ost“ am Sonntag einen Preis in der Kategorie „Aha-Effekt“. Insgesamt hatten sich 48 ostdeutsche Nachwuchstalente im Alter von zwölf bis 18 Jahren an diesem Wettbewerb „Jugend hackt Ost 2016“ beteiligt, den die „Open Knowledge Foundation Deutschland“ und das Medienkulturzentrum Dresden organisiert hatten.

Zum Finale in der Informatik-Fakultät der TU Dresden präsentierten die Kinder und Jugendlichen am Sonntag letztlich zwölf Projekte. Den Publikumspreis gab es für das Konzept, an Supermarkt-Kassen die Quittungen per QR-Code digital ans Smartphone zu senden statt sinnlos Papier-Bons auszudrucken. In der Kategorie „Mit Code die Welt verbessern“ gab es den Hauptpreis für eine Feinstaub-App, die bei Luftschmutz-Alarm gute Tipps per Handy verbreitet.

„Ich war sehr beeindruckt, wieviel Dynamik und Know-How in den Projekten steckte“, schätzte Mitorganisator Sven Keil vom Medienkulturzentrum Dresden auf Anfrage ein. „Im Vergleich zum Vorjahr sind die Beiträge noch professioneller geworden.“ hw

Von Heiko Weckbrodt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nobelpreisträger Stefan Hell hält am Mittwoch, 22. Juni, um 19 Uhr im Hörsaalzentrum der TU Dresden an der Bergstraße einen öffentlichen Vortrag über eine Revolution in der optischen Mikroskopie.

19.06.2016

Das Schilddrüsen-Hormon „Levothyroxin“ (L-T4) kann gegen Depressionen helfen. Anscheinend regt dieses Hormon den Zucker-Stoffwechsel im „Limbischen System“ an. Dies geht aus einer Studie am Universitätsklinikum Dresden hervor.

19.06.2016

Mit einer Fahrraddemonstration haben am Sonnabend etwa 80 Menschen in Dresden „sichere Fluchtwege für Schutzsuchende“ und ein „Ende der europäischen Abschottungspolitik“ gefordert. Das teilte das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ mit.

19.06.2016
Anzeige