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Jugendhilfeausschuss in Dresden verteilt 35,8 Millionen Euro Fördermittel

Jugendarbeit Jugendhilfeausschuss in Dresden verteilt 35,8 Millionen Euro Fördermittel

Der Dresdner Jugendhilfeausschuss hat die Fördergelder für die kommenden Jahre verteilt. Für 2017 und 2018 stehen insgesamt 35,8 Millionen Euro für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Hoffen müssen der Waldspielplatz und die Treberhilfe für ein Teilprojekt.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden.

Zur Verteilung der Mittel, die von Rot-Grün-Rot im Stadtrat aufgestockt worden waren, hatte die Verwaltung einen Vorschlag auf den Tisch gelegt. Rein finanziell wurden darin vom Ausschuss lediglich 735 000 Euro umgeschichtet. Laut Jugendamtsleiter Claus Lippmann ist mit dem Geld die Finanzierung von rund 250 Vollzeitstellen in Jugendhilfeprojekten verbunden. Unter anderem wurde über fast 160 Projekte entschieden, die in einzelnen Stadtteilen oder dem gesamten Stadtgebiet aktiv sind. Gefördert werden aber auch Initiativen der sportlichen Jugendarbeit, der Familienbildung sowie Jugendverbände aller Couleur.

Erwartungsgemäß wurde mit der Entscheidung auch die Unterstützung des Waldspielplatzes in der Dresdner Heide zusammengestrichen. Darüber hatte es im Vorfeld bereits erhebliche Diskussionen gegeben. Die Verwaltung will das Angebot nicht mehr vollständig aus Jugendhilfe-Geldern finanzieren, weil dies nicht der Altersgruppe der Nutzer entspricht. Nun beauftragte der Ausschuss den Oberbürgermeister, nach einer ämterübergreifenden Finanzierung zum Erhalt des Spielplatzes zu suchen. Hoffnung macht der Ausschuss auch dem Projekt „Jumbo“ der Treberhilfe, das sich an obdachlose Jugendliche wendet. Hier soll geprüft werden, ob nicht doch noch eine Finanzierungsmöglichkeit für das Angebot gefunden werden kann.

Trotz Kritik der Behindertenbeauftragten Sylvia Müller wird beim Behindertenprojekt InterWall beim Personal leicht gekürzt. Damit werde aber nur eine Erhöhung früherer Jahre korrigiert, für die kein Bedarf mehr bestehe, hieß es.

Von Ingolf Pleil

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