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Lokales Johanniter zeigen Herzdruckmassage in der Dynamo-Halbzeitpause
Dresden Lokales Johanniter zeigen Herzdruckmassage in der Dynamo-Halbzeitpause
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12:51 26.09.2016
Ein Rettungsdienstmitarbeiter demonstriert im Stadion in der Halbzeitpause eine Herzdruckmassage.  Quelle: Frank Dehlis
Dresden

 Die Initiative „Dresden rettet Leben“ des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus hat zum Abschluss der Woche der Wiederbelebung im Rahmen des Dynamo-Spiels am Sonntag auf das Thema Wiederbelebungsmaßnahmen bei Herzstillstand aufmerksam gemacht. An dem „Aktionsspieltag“ war das Team um Prof. Dr. Thea Koch vor dem Spiel im VIP-Bereich anwesend, um Gästen an zwei Übungspuppen die Vorgehensweise zu demonstrieren. Auch während der Halbzeitpause auf dem Spielfeld wurden die Stadionbesucher für das Thema sensibilisiert. „Alles ist besser, als gar nichts zu machen“, ist die wichtige Botschaft, die „Dresden rettet Leben“ überbringen will.

Bei einem Herzstillstand solle zunächst überprüft werden, ob der Betroffene atmet. Ist das nicht der Fall, sofort den Notruf 112 wählen und mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen. Dazu muss man mit beiden Händen mindestens 100 mal pro Minute Druck auf die Mitte des Brustkorbs ausüben. „Die Reanimationsquote durch Laien liegt in Deutschland bei 30 Prozent“, so Koch. „Unser Ziel ist es, sie mindestens um 10 Prozent zu steigern, damit könnten wir jährlich bis zu 10 000 Menschen zusätzlich das Leben retten.“ In der vergangenen Woche habe man mit Aktionen in ganz Dresden rund 850 Personen direkt geschult. „Heute waren über 27 000 Leute im Stadion, die wir auf das Thema aufmerksam machen konnten“, freute sich Uniklinik-Pressesprecher Holger Ostermeyer. „So viele Menschen auf einmal erreicht man nicht jeden Tag.“
 

Von DNN

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