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Jede vierte Schultoilette in Dresden unsaniert

Jede vierte Schultoilette in Dresden unsaniert

Die Toiletten in 46 Dresdner Schulen sind desolat. Das teilte Stadtsprecher Karl Schuricht auf DNN-Nachfrage mit. Weitere zehn Schulen würden in der Kategorie "Stufe 1" geführt.

"Das bedeutet, dass kein unmittelbarer Sanierungsbedarf besteht, aber Standzeit und Abnutzung eine Sanierung im Nahzeitraum erfordern", so Schuricht. 149 Schulen verfügten mittlerweile über sanierte Sanitäranlagen, so dass 73 Prozent aller Schulgebäude sanierte bzw. neuwertige Toiletten haben. Während in diesem Sommer lediglich der Auslagerungsstandort an der Boxberger Straße in Prohlis neue Toiletten erhält, können die Schüler von neun Dresdner Schulen nach den Sommerferien im kommenden Jahr im wahrsten Sinne des Wortes aufatmen. Dann nämlich sollen die Sanitäranlagen an ihren Schulen saniert sein.

Mit dem Doppelhaushalt 2015/16 hatte die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit (RGR) beschlossen, rund 2,3 Millionen Euro zusätzlich für ein Sonderprogramm zur Sanierung desolater Schultoiletten zur Verfügung zu stellen. Nach Informationen von Dana Frohwieser, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion und Mitglied im Bildungsausschuss, laufen jetzt die Bauplanungen für die Sanierung der Toiletten.

Dabei handelt es sich um die Sanitäranlagen der 19. Grundschule, Am Jägerpark 5 (365 000 Euro), der 25. Grundschule, Pohlandstraße 40 (108 000 Euro), der 30. Grundschule, Hechtstraße 55 (320 600 Euro), der 51. Grundschule, Rosa-Menzer-Straße 24 (64 700 Euro), der 117. Grundschule, Reichenbachstraße 12 (496 700 Euro), der 25. Oberschule, Pohlandstraße 40 (26 000 Euro), der 128. Oberschule, Rudolf-Bergander-Ring 3 (405 000 Euro), der Schule für Hörgeschädigte, Maxim-Gorki-Straße 4 (186 000 Euro), sowie der Schule zur Lernförderung, Konkordienstraße 12a (330 850 Euro).

"Wir haben bei der Sanierung der Schulen einen weiten Weg vor uns und wissen, dass die zwei Millionen Euro nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind, aber es ist wenigstens ein Beginn", sagt Frohwieser. Die Schulen, deren Sanitäranlagen nun 2016 auf Vordermann gebracht werden, würden erst in einigen Jahren grundhaft saniert. "Damit die Kinder trotzdem in einem vernünftigen Umfeld lernen und sich in ihren Schulen wohlfühlen können, sollen wenigstens die Toiletten saniert werden", erklärt die SPD-Stadträtin.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.07.2015

Katrin Richter

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