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Lokales Istari ist da! Schneeleopard aus Nürnberg lebt sich in Dresden ein
Dresden Lokales Istari ist da! Schneeleopard aus Nürnberg lebt sich in Dresden ein
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20:38 09.09.2015

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Die mittlerweile elfjährige Großkatze hatte bereits zum vierten Mal ihre Jungen nicht aufgezogen und sich deshalb auf die Reise nach Indonesien machen müssen. Im bekannten "Taman Safari"-Tierpark werde sie zunächst allein leben, bevor ihr ein neuer Partner zugesellt wird, informiert Wolfgang Ludwig, der Zoologische Leiter.

Keine zwei Wochen nach Serenas Weggang bekam Askin nun ein neues Weibchen an die Seite - die knapp zweijährige Istari aus dem Nürnberger Zoo. Sie lebte dort bislang mit Eltern und Schwester. So richtig beschnuppern konnte Askin den Neuzugang bislang allerdings nicht. Noch leben die beiden schönen Tiere in getrennten Gehegen und können sich nur am Gitterschieber sehen und riechen - auf Distanz sozusagen.

"Als Istari hier ankam, war sie zunächst geschockt, und es hat ein paar Tage gedauert, bevor sie gefressen hat", erinnert sich Ludwig. Das Weibchen muss sich nun an ihre Pfleger Mike Wolf, Yvonne Luger und Christina Knapp gewöhnen und auch an die neue Umgebung. "Sie hat erst ihren Innenstall und das Außengehege kennengelernt und darf seit Anfang der Woche auch Askins Revier erkunden", berichtet Ludwig. Eine aufregende Angelegenheit für das junge Weibchen. Dazu müsse der Kater natürlich weggesperrt werden.

Anfang kommender Woche sollen sich Askin und Istari nun aus nächster Nähe kennenlernen dürfen, verspricht der Zoologische Leiter. "Möglich, dass sich die beiden zunächst nur aus der Distanz beobachten, vielleicht bekommen wir auch schon ein kleines Jagdspiel zusehen", mutmaßt Ludwig. Und nachts, wenn alles schläft, könnte es durchaus sein, dass sich die beiden bereits nebeneinander legen.

Und wann wird es Nachwuchs geben? "Ich rechne eher damit, dass Istari erst in ein paar Monaten geschlechtsreif wird", sagt Ludwig. Sollte es sich doch anders verhalten und das Weibchen schon im März trächtig werden, können sich Zoo-Besucher auf possierliche Schneeleopardenbabys bereits im Sommer freuen.

Mit Istaris Vorgängerin Serena hatte Askin wenig Glück. "Sie hat viermal Junge bekommen und nie länger als ein paar Tage gesäugt, so dass die Kleinen letztlich verhungert sind", berichtet Ludwig. Die Umgebung, in der sie ihre Jungen aufziehen sollte, habe ihr nicht gefallen. Zwar seien die Schneeleoparden 2012 vom Katzenweg weg in eine neue, wesentlich größere Anlage umgezogen. "Als unerfahrene Mutter hat Serena aber gelernt, wenn Junge kommen, gibt es keine Chance, sie aufzuziehen", meint Ludwig. Die Anlage aus den 1970ern habe direkt am Besucherweg gelegen. Diese Erfahrung habe sie mehrmals gemacht. Das sei offensichtlich so prägend gewesen, dass Serena ihre Jungen auch im Juni 2012 in der neuen Anlage nicht aufgezogen habe.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.03.2014

Katrin Richter

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