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Lokales Ist Dresdens Bäderchef Sven Mania anonymer Briefeschreiber? Im SBB-Schaukasten taucht kurioses Schreiben auf
Dresden Lokales Ist Dresdens Bäderchef Sven Mania anonymer Briefeschreiber? Im SBB-Schaukasten taucht kurioses Schreiben auf
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18:06 09.09.2015
Wann hört das Theater auf? Dieser Brief tauchte gestern ohne Absender im Schaukasten des Bäderbetriebs auf. Quelle: privat

Unter der Überschrift "Wussten Sie, dass" werden die Ereignisse thematisiert, die in den letzten Wochen für öffentliche Aufmerksamkeit sorgten.

Im Fokus des bislang anonymen Autors steht unter anderem die Beziehung zwischen dem Leiter des Sportstätten- und Bäderbetriebs (SBB) Sven Mania und dem zuständigen SBB-Personalrat. Mania fühle sich diskriminierend behandelt und bedauere, dass die Zusammenarbeit mit dem Personalrat nicht mehr konstruktiv ist. Zudem seien in einem Brief des Personalrats an den zuständigen CDU-Bürgermeister Winfried Lehman (DNN berichteten) falsche Tatsachen behauptet und Sachverhalte verdreht dargestellt worden. Der SBB-Personalrat hatte Sven Mania vor wenigen Wochen bezichtigt, sich anzüglich zu verhalten und Mitarbeiter(innen) einzuschüchtern. Um die Angelegenheit aufzuklären, hatte Mania als Konsequenz Anfang Mai ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst beantragt. Der anonyme Autor schreibt nun, dass Mania derzeit prüfe, ob nicht kollektives Mobbing gegen ihn vorliegt.

Nach DNN-Informationen soll ein Mann gesehen worden seien, der das Schreiben - nachdem es ein erstes Mal entfernt wurde - ein zweites Mal von außen an den Schaukasten mit Klebestreifen befestigte.

Sven Mania war gestern weder über die SBB-Pressestelle, noch über seine Sekretärin erreichbar. Seine Mobilfunknummer ist abgemeldet. Die Stadt Dresden selbst hält sich bedeckt: "Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir uns an Spekulationen über anonyme Briefe nicht beteiligen", hieß es aus dem Rathaus.

Wer auch immer diesen Brief verfasst hat - offensichtlich ein Sympathisant Manias - zeigt doch, wie zerrüttet und intrigant sich die Verhältnisse im Sport- und Bäderbetrieb darstellen. Dies dürfte bei den Mitarbeitern für weitere Verunsicherung sorgen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.07.2013

Katrin Tominski

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