Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Investoren auf der "ExpoReal" zeigten großes Interesse am Dresdner Postplatz-Boulevard
Dresden Lokales Investoren auf der "ExpoReal" zeigten großes Interesse am Dresdner Postplatz-Boulevard
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:29 09.09.2015

[gallery:600-26668458P-1]

Von christoph stephan

"Dresden präsentierte sich insbesondere mit dem Thema 'Bauen am Promenadenring' und hier den beiden, zwischen Wall- und Marienstraße gelegenen Baufenstern auf dem heutigen Antonsplatz", erklärt sie. "Das auf der Messe aufgebaute Stadtmodell der Umgebung aus Postplatz und Wilsdruffer Vorstadt bot Anlass zu vielen Gesprächen und einer Vielzahl von Interessensbekundungen."

Seit mehreren Jahren ist es erklärtes Ziel der Stadt, entlang der einstigen Festungsanlagen einen durchgehenden Grünzug zu entwickeln. Dieser so genannte Promenadenring soll als großzügiger Boulevard mit der attraktiven Wiener Ringstraße und den Wallanlagen in Frankfurt am Main konkurrieren können. Auf der "ExpoReal" hat Dresden nun konkret die zwei Quartiere beworben, auf denen sich heute ein Parkplatz befindet - direkt gegenüber von einem Eingang der Altmarktgalerie. Das Mindestgebot für das 2500 Quadratmeter große Flurstück liegt bei 4,5 Millionen Euro, für die 3500 Quadratmeter große Parzelle muss man noch eine Million Euro mehr drauflegen. Nach dem Willen der Stadt weicht der jetzige Parkplatz schon bald neuen Wohngebäuden, die auch Platz bieten sollen für Büros und Läden. I-Tüpfelchen der Planungen wären die vorgesehenen Wasserbecken, die dem steinernen Postplatz das geben würden, was ihm bislang fehlt - Aufenthaltsqualität.

Die Vertreter der Stadt sind auch über dieses wichtige innerstädtische Projekt hinaus zufrieden mit ihrem Auftritt auf der diesjährigen "ExpoReal". "Es gab Nachfragen privater Investoren, die Interesse am Bau von Studentenwohnheimen äußerten. Hier könnte schon ein Impuls von der Verleihung des Exzellenz-Titels an die Technische Universität Dresden ausgegangen sein", mutmaßt Harder. Wertvolle Kontakte seien zudem im Hinblick auf andere städtische Baugrundstücke, etwa am Sachsenplatz und am Käthe-Kollwitz-Ufer, geknüpft worden.

Etwas wirklich Handfestes hat die Stadt damit freilich nicht in der Hand: "Konkrete Zusagen oder Abschlüsse gab es keine", betont Harder. "Das ist aber auch nicht das vordergründige Ziel der Messe. Vielmehr geht es darum, die Kontakte im Nachhinein zu qualifizieren und in der Folge die besprochenen Projekte zu realisieren."

Am Dresdner Stand auf der "ExpoReal" informierten neben Mitarbeitern der Ämter für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Stadtplanung auch Stesad-Chef Axel Walther und Drewag-Geschäftsführer Reiner Zieschank. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) weilte ebenfalls einen Tag lang auf Europas größter Messe für die Immobilien- und Wohnungswirtschaft.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.10.2012

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Darius Keeler ist Keyboarder, Soundarrangeur und neben Danny Griffiths Dauermitglied in der ansonsten sehr wechselfreudigen Formation Archive. Seit 1994 hat sich das Kollektiv vom Trip Hop über ein paar musikalische Anbiederungsversuche erfolgreich ins Psychedelische und bis 2009 zum elektronischen Progressive Rock mit orchestralen Zügen weiterentwickelt.

09.09.2015

Filme mit guter Musik? Mit Musik, die die künstlerische Ausstrahlung des Films vertieft und spannender macht? Frieder Zimmermann, selbst Komponist, reagiert wie aus der Pistole geschossen: "Unerreicht ist der Beginn von Tarkowskis Film ,Opfer' mit dem ,Erbarme dich' aus Bachs Matthäus-Passion!" Klar, das sei, so Zimmermann einschränkend, die genial passende Nutzung einer schon vorhandenen, atemberaubenden Musik.

09.09.2015

Es ist ein Märchen, natürlich. Aber wie alle Märchen nicht ohne lehrreiche Ingredienzen. In der Lesart des am Sonnabendvormittag das Abschluss-Wochenende des Heinrich Schütz Musikfestes einläutenden Kinderkonzerts waren es Fuchs und Igel, die die Schalmei erfanden.

09.09.2015