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Internationale Ahnenforscher treffen sich in Dresden

69. Deutscher Genealogentag Internationale Ahnenforscher treffen sich in Dresden

Einer Riesenaufgabe stellen sich derzeit die 50 Mitglieder des Dresdner Vereins für Genealogie: Der 69. Deutsche Genealogentag Dresden 2017 findet vom 22. bis 25. September im Hotel Elbflorenz im Dresdner World Trade Center (WTC) statt. Der Verein erwartet Genealogen aus Deutschland sowie aus mindestens acht Ländern, darunter aus den USA.

Ahnenforscher recherchieren oft in Kirchenbüchern. Im September findet der Deutsche Genealogentag in Dresden statt.

Quelle: Peter Weckbrodt

Dresden. Einer Riesenaufgabe stellen sich derzeit die 50 Mitglieder des Dresdner Vereins für Genealogie: Der 69. Deutsche Genealogentag Dresden 2017 findet vom 22. bis 25. September im Hotel Elbflorenz im Dresdner World Trade Center (WTC) statt. Thema des diesjährigen Genealogentages ist „Europa in unserer Welt“. Veranstalter ist die „Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände“.

Die Vorbereitung, Durchführung und Finanzierung muss jedoch der Dresdner Verein komplett allein stemmen. Der Deutsche Genealogentag ist das größte Treffen von Ahnenforschern im deutschsprachigen Raum. Auch die Dresdner Vereinsmitglieder befassen sich in ihrer Freizeit zumeist mit der Erforschung der Ahnengeschichte in der eigenen Familie.

Der Verein erwartet Genealogen aus Deutschland sowie aus mindestens acht Ländern, darunter aus den USA. Bereits jetzt liegen über 500 Anmeldungen vor, davon rund ein Drittel aus Sachsen.

Bereits im Netz nachlesbar ist das umfangreiche Programm. So wird der 23. September als „Tag der Vereine“ ein vielfältiges Vortragsprogramm für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis bereithalten. Der Folgetag ist „Tag der Familie“. An diesem Tag soll bei Familien, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, das Interesse für genealogische Fragen geweckt werden. Die Vereinsmitglieder stehen für Fragen und für die sachkundige Beratung zur Verfügung.

Im Atrium des WTC wird eine Ausstellung aufgebaut. Deren Teilnehmer sind genealogische Vereine, aber auch Internet-Anbieter mit großen genealogischen Datenbanken und Spezialsoftware für Ahnenforscher.

An genealogischen Fragen interessierte Bürger sind auf dem Deutschen Genealogentag willkommen. Für sie gibt es mehrere Vorträge mit ausgesprochenem Dresden-Bezug: So spricht beispielsweise Kristin Schubert über den „Umgang mit den genealogischen Quellen in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen“. Über die „Genealogische Spurensuche auf Dresdner Friedhöfen“ klärt Christian Mögel auf. „Wirken und Verflechtungen der Familie Bienert“ heißt das Thema von Dr. Jürgen Rieß.

Interessenten sollten sich bis spätestens zum 2. Juli zur Teilnahme anmelden, nur bis dahin gibt es die recht großzügigen Frühbucherrabatte. Dazu steht ein Formblatt im Netz unter dgt2017.dresdner-verein-fuer-genealogie.de/anmeldung/jetzt-anmelden/.

Der Dresdner Verein für Genealogie ist jetzt seit 16 Jahren eingetragener Verein. Er ist aus einer Arbeitsgruppe des Kulturbundes der DDR hervorgegangen. Ab 1992 waren die Genealogen innerhalb des Geschichtsvereins als Interessengemeinschaft tätig.

dgt2017.dresdner-verein-fuer-genealogie.de/

Von Peter Weckbrodt

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