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Lokales Insolvenzverfahren für Druckhaus Dresden eröffnet
Dresden Lokales Insolvenzverfahren für Druckhaus Dresden eröffnet
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23:29 09.09.2015

Der Geschäftsbetrieb in dem über 100 Jahre alten Traditionsunternehmen lief bislang ohne Unterbrechung weiter, erklärte Insolvenzverwalter Andrew Seidl. Das sei gelungen, weil Kunden und Lieferanten weiter zur Stange hielten.

Um Kosten zu senken, hatte Seidl bereits im Dezember angekündigt, die überdimensionierten Produktionsräume in der Bärensteiner Straße verlassen und spätestens bis März in ein kleineres Domizil in Cossebaude umziehen zu wollen. Von den im Dezember noch 48 Mitarbeitern sind aktuell noch 44 beschäftigt. Gegenwärtig arbeite er an einem Sanierungskonzept, so Seidl. Der Druckerei machen neben hohen Kreditlasten Steuerstreitigkeiten mit dem Finanzamt zu schaffen.

Neben dem Sanierungsplan feile man weiter an einer gesonderten Lösung für den historischen Unternehmensteil. Die unter Denkmalschutz stehenden Licht- und Steindruckmaschinen seien voll funktionsfähig und könnten auf lange Sicht in das im Aufbau befindliche Kulturkraftwerk integriert werden, so der Anwalt. Erste Gespräche mit potenziellen Investoren und Interessenten seien bereits gelaufen.

Das Druckhaus war lange mit dem Namen des SPD-Landtagsabgeordneten Karl Nolle verbunden, der die GmbH nach der Wende neu gegründet und geführt hatte und. Doch Nolle und dessen Ehefrau Christa hatten sich anderthalb Jahre vor der Insolvenz aus der Geschäftsführung zurückgezogen. Sie halten aber weiter Anteile am Unternehmen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.02.2013

bast

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