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Inselverantwortliche zur BRN – halbes Dutzend Neustädter ist interessiert

Stadtteilfest in Dresdner Neustadt Inselverantwortliche zur BRN – halbes Dutzend Neustädter ist interessiert

Wird die Bunte Republik Neustadt (BRN) zum Inselfest? Für eine Beantwortung dieser Frage zu dem Stadtteilfest ist es wohl noch zu früh. Am Ende einer Werkstatt für Inselverantwortliche in der Scheune durfte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain jedoch am Mittwochabend konstatieren, dass es bei der diesjährigen BRN wohl mehr Kleinveranstalter geben wird.

Die BRN 2017 war noch von Hunderten Einzelveranstaltern geprägt. Für 2018 hofft die Stadt auf Anmeldungen von Inselverantwortlichen.

Quelle: Dietrich Flechtner/Archiv

Dresden. Wird die Bunte Republik Neustadt (BRN) zum Inselfest? Für eine Beantwortung dieser Frage zu dem vom 15. bis 17. Juni geplanten Stadtteilfest ist es wohl noch zu früh. Am Ende einer Werkstatt für Inselverantwortliche in der Scheune durfte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) jedoch am Mittwochabend konstatieren, dass es bei der diesjährigen BRN wohl mehr Kleinveranstalter geben wird, die für Teilbereiche des Festgeländes verantwortlich sind. Zu den erprobten Inselverantwortlichen, also Stefan Schulz mit dem Kultur 2000 e.V. am Martin-Luther-Platz und einer Anwohnergemeinschaft an der Sebnitzer Straße gesellten sich eine Handvoll weitere Interessenten. Aussichtsreich sind Gruppen, die sich für den Bereich Talstraße, Schönfelder Straße, Kamenzer Straße und Louisenstraße sowie für den Scheunevorplatz mit südlicher Alaunstraße zusammengefunden haben, aber auch für die nördliche Alaunstraße und die südliche Martin-Luther-Straße gibt es Überlegungen. Macht sechs, vielleicht sieben Inseln im BRN-Meer der Einzelveranstalter, je nachdem wie die Gespräche innerhalb der Gruppen ausgehen.

Für die Stadtverwaltung wäre das eine große Erleichterung, muss sie doch nicht mehr Einzelanträge für Stände und Bühnen von jedem Anwohner abarbeiten. Etwa 300 waren es im vergangenen Jahr. Inselverantwortliche sollen diese bündeln und als Ansprechpartner für ihr Areal fungieren. Ihnen wird dafür, neben einer bevorzugten Behandlung bei der Anmeldung, sollten sie sich bis zum 2. März dazu bekennen, ein Entgegenkommen versprochen. Denn innerhalb einer Insel ergeben sich Spielräume, muss etwa ein Stand nicht unbedingt vor der Wohnung des jeweiligen Betreibers stehen.

Probleme allerdings auch: So will die Verwaltung sich noch intern beraten, wie auf die häufig gestellte Frage zu Haftung und Versicherung geantwortet werden kann. Ausgaben dafür ließen sich immerhin nicht nur durch Standeinnahmen, sondern auch durch einen Zuschuss finanzieren. 3000 Euro „Inselprämie“ stehen laut Ortsamtsleiter André Barth zur Verfügung, die auf alle Inselverantwortliche verteilt werden.

Für sie vor allem ist ab 24. Januar auch Ulla Wacker im neuen BRN-Büro tätig. Sie bietet im Container an der Scheune immer mittwochs 15-19 Uhr eine Sprechstunde an, bei der Fragen zu Versicherung und Genehmigungen geklärt werden. Einen passenden Internetauftritt dazu baut sie gerade unter www.brn-buero.de auf.

Von Uwe Hofmann

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