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Lokales Initiative "Alles Jute Dresden" präsentiert sich auf der BRN - Macher suchen noch Sandsäcke
Dresden Lokales Initiative "Alles Jute Dresden" präsentiert sich auf der BRN - Macher suchen noch Sandsäcke
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18:04 09.09.2015
Micha, Ben, Toni und Alex von der Initiative "Alles Jute Dresden". Quelle: Stephan Lohse
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Das Stadtteilfest nutzen die Macher, um für sich zu werben und vor allem, um Sandsäcke zu suchen.

"Die Zeit drängt", erklärt Micha, einer der Köpfe hinter der Idee. Denn die Gruppe kann nur Sandsäcke verwenden, die nicht mit den Fluten in Kontakt kamen. Und davon seien viele schon abgegeben oder wieder eingelagert.

[gallery:500-2484081891001-DNN] Alles andere sei inzwischen dank vieler Spenden vorhanden. Das "Nähstuben-Hauptquartier", das während des Hochwassers aus Stoff Sandsäcke genäht hatte, brachte Reststoff vorbei, Tragegurte wurden organisiert, Prototypen gefertigt. Unterstützung habe es von vielen Dresdnern gegeben, unter anderem vom Neustädter "Louisenkombinaht", das auch bei der Fertigung der Säcke mit Nähmaschinen helfen will, berichtet Micha.

Nach der Bunten Republik soll die eigentliche Produktion starten. Zunächst sollen 500 Taschen produziert werden. Der Vertrieb soll dann über Läden in der Neustadt sowie über das Internet erfolgen. Bereits bevor die erste Tasche fertig war, hätten sich Hunderte Interessenten gemeldet.

Die gebrauchten Sandsäcke in Dresden sollten gesäubert als Tragetaschen für den guten Zweck verkauft werden. Quelle: privat

Der Preis soll bei 8,76 Euro liegen. 8,76 Meter war der Höchststand, den die Elbe in der ersten Juni-Woche in Dresden erreicht hatte. Da die Helfer ehrenamtlich arbeiten und große Teile des Materials gespendet wurden, rechnen die Macher mit rund 6 Euro Gewinn pro Tasche. Der soll komplett an kulturelle Vereine in freier Trägerschaft gehen, die vom Hochwasser getroffen wurden.

sl

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