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Lokales Infineon kauft US-Rivalen und erntet Kritik
Dresden Lokales Infineon kauft US-Rivalen und erntet Kritik
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23:42 09.09.2015

"Das war jetzt nicht unbedingt ein Schnäppchen, es war relativ teuer", sagte Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz.

Infineon hatte die größte Übernahme seiner Firmengeschichte vor einem Monat unter Dach und Fach gebracht. Durch den Zukauf erhofft sich Deutschlands größter Halbleiter-Hersteller unter anderem einen besseren Zugang zum US-Markt und nach Asien. Konzernchef Reinhard Ploss verteidigte die Entscheidung und verwies auf die Chancen. "Wir sehen den Kaufpreis nicht als überhöht an." Der Zukauf werde in absehbarer Zeit erste Früchte tragen und positiv zum Ergebnis des Geschäftsjahres beitragen. Die Übernahme stärke Infineon bei Produkten, Technologie, regionaler Präsenz und Kunden. "Damit erhält Infineon zusätzlichen Schwung."

Für die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr und die Auswirkungen auf den Aktienkurs erhielt das Management viel Lob. "Vor sechs Jahren noch am Abgrund, kennt der Aktienkurs von Infineon seither nur noch eine Richtung: nach oben", sagte Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Union Investment. Infineon habe sich zu einem Muster an Beständigkeit gemausert.

Wesentlichen Anteil daran hat der Dresdner Infineon-Standort. Er ist einer der größten Fertigungsbereiche des Konzerns. Seit der Gründung der Infineon Technologies Dresden GmbH 1994 wurden hier über drei Milliarden Euro investiert, über 2000 Mitarbeiter sind in der Landeshauptstadt beschäftigt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.02.2015

Daniela Wiegmann und Ulrich Lan

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