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Lokales Induktive Höranlage für den Dresdner Theaterkahn
Dresden Lokales Induktive Höranlage für den Dresdner Theaterkahn
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17:53 12.12.2016
„Künftig wird niemand mehr ausgeschlossen“, sagt Detlef Rothe, Intendant des Theaterkahns. Quelle: Juliane Weigt
Dresden

Menschen mit Behinderungen stoßen im Alltag noch immer auf diverse Barrieren. Seit 2014 unterstützt das Förderprogramm „Barrierefreies Bauen – Lieblingsplätze für alle“ Maßnahmen, die allen den Zugang öffentlicher Einrichtungen ermöglicht. In Dresden konnten bisher rund 50 solcher Einzelmaßnahmen bezuschusst werden. Dazu zählt auch der Theaterkahn am Dresdner Elbufer.

„Seit dem Bau 1994 ist der Theaterkahn bereits mit drei Plätzen inklusive Toiletten für Rollstuhlfahrer ausgestattet“, sagt Detlef Rothe, Intendant des Theaterkahns. „ Ab sofort müssen auch Hörgeschädigte ausgeschlossen werden.“ Eine neue Höranlage, die mit 8000 Euro bezuschusst wurde, kann zeitversetzte Schallübertragung, Echo, Hall und Nebengeräusche wie Tuscheln kompensieren. Die Induktionsschleife wurde unter dem Parkett verlegt und mit dem Verstärkergerät verbunden. Die Anlage bringt das ins Mikrofon Gesprochene durch ein magnetisches Wechselfeld direkt ans Ohr des Hörgeschädigten.

Das Programm des Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz wird auch 2017 fortgesetzt, um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Dresden stehen Fördermittel in Höhe von 243 000 Euro zur Verfügung. Damit können Investitionen zum Abbau bestehender Barrieren mit bis zu 25 000 Euro finanziell unterstützt werden. Das Programm ermöglicht auch kulturellen Einrichtungen, Vereinen, Bildungs-, Gesundheits- und Jugendeinrichtungen als auch Gast- und Sportstätten, sich speziell auf Menschen mit Behinderungen einzustellen und Zugang zu schaffen. Anträge können bis zum 27. Januar 2017 eingereicht werden. Weitere Infos und Formulare unter www.dresden.de/barrierefrei-bauen.

Von Juliane Weigt

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