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Lokales Nesselgrundbrücke: Länderbahn-Chef kritisiert Baustellen-Management der Deutschen Bahn
Dresden Lokales Nesselgrundbrücke: Länderbahn-Chef kritisiert Baustellen-Management der Deutschen Bahn
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15:04 25.03.2018
Symbolfoto Quelle: Archiv
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Dresden

Schlechte Nachrichten für alle Pendler: Die für Sonntag geplante Inbetriebnahme der Nesselgrundbrücke in Dresden-Klotzsche wird verschoben. Als Grund nennt die Deutsche Bahn (DB) AG eine plötzliche Erkrankung des Verantwortlichen für die LST-Anlagen.

Für Fahrgäste bedeutet das: Die Züge in beziehungsweise aus Richtung Görlitz, Zittau und Kamenz fahren bis auf Weiteres zu den bereits seit dem 5. März gültigen Zeiten, die Regionalbahn RB 33 aus Königsbrück endet in Dresden-Klotzsche, die S-Bahn S2 wird zwischen Dresden-Neustadt und Flughafen durch Busse ersetzt.

Länderbahn-Geschäftsführer Andreas Trillmich hat die Nachricht am Freitagabend erreicht: „Viel zu spät, um noch reagieren zu können. Nun müssen wir ohne Grund das ganze Wochenende Bus fahren. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Reisenden und der beteiligten Bahnunternehmen“, ärgert er sich. Seit drei Wochen sei nun völlig umsonst gemeinsam mit den Busunternehmen intensiv an einem tragfähigen Schienenersatzverkehr-Konzept gearbeitet worden. „Wir werden bei DB Netz mit aller gebotenen Schärfe gegen solch ein Baustellenmanagement vorgehen, zumal es nun schon innerhalb eines Jahres der dritte Vorfall dieser Art ist. Immer verbunden mit erheblichen Einschränkungen für unsere Reisenden“, so Trillmich.

Aufgrund der kurzfristigen Änderung werden die Passagiere gebeten, sich vorab zu informieren. Die Fahrplanauskunft des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) unter www.vvo-online.deist ab Sonnabendnachmittag auf dem neuen Stand. Darüber hinaus informieren die Bahngesellschaften unter www.trilex.de, www.staedtebahn-sachsen.de und www.bahn.de/aktuell. Vor allem am Sonntag sei jedoch mit zahlreichen Unregelmäßigkeiten zu rechnen.

Seit 2016 errichtet die Deutsche Bahn AG eine neue Brücke am Nesselgrund am Bahnhof Dresden-Klotzsche. Seit dem 5. März wurden die Gleise auf der neuen Querung angeschlossen. Wann die Inbetriebnahme nun tatsächlich folgt, steht noch nicht fest.

Von cg

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