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In den Ferien ziehen Bauarbeiter in Dresdens Schulen ein

Bildung In den Ferien ziehen Bauarbeiter in Dresdens Schulen ein

Die Schüler sind in den Ferien, Ruhe zieht in vielen Schulgebäuden trotzdem nicht ein. Die Stadt nutzt die unterrichtsfreie Zeit für Bauarbeiten zur Werterhaltung und Verbesserung des Brandschutzes.

Wenn die Kinder in den Ferien sind, wird an Dresdens Schulen gebaut.

Quelle: Archiv

Dresden.  Ferienzeit ist Bauzeit: Die Landeshauptstadt nutzt die Sommerferien, um die Bedingungen an vielen Schulen weiter zu verbessern. An 15 Objekten sind größere Bauvorhaben zur Werterhaltung geplant, die insgesamt etwa 2,9 Millionen Euro kosten.

Beispielsweise entsteht an der 116. Oberschule an Feuerbachstraße in Leubnitz-Neuostra ein neues Physikkabinett. Das Gebäude der 59. Grundschule an der Kurparkstraße auf dem Weißen Hirsch wird trockengelegt und bekommt eine neue Eingangstreppe, 808.000 Euro sind dafür veranschlagt. Zusätzlich wird der Pausenhof neu gestaltet. Auch in anderen Schulgebäuden im Stadtgebiet laufen werterhaltende Maßnahmen. An der 35. Oberschule in der Clara-Zetkin-Straße stehen Malerarbeiten an, das Treppengeländer wird gesichert und erneuert (insgesamt 92.000 Euro). Das Berufliche Schulzentrum Dienstleistung und Gestaltung (Chemnitzer Straße 83) erhält neue Friseurfachkabinette (115.000 Euro). Neue Türen lässt die Stadt in die Turnhalle der 121. Oberschule „Johann-Georg-Palitzsch“ auf der Gamigstraße 28 einbauen (69.000 Euro). Die Umgestaltung des Pausenhofes ist sowohl an der 113. Grundschule „Canaletto“ auf der Georg-Nehrlich-Straße 1 als auch an der Schule zur Lernförderung „Schule am Landgraben“ auf der Pirnaer Landstraße 55 vorgesehen. Dafür werden 90.000 und 65.000 Euro ausgegeben. All diese Vorhaben sollen im August fertiggestellt sein.

Mitte September will die Stadt die Sanierung der Sporthalle an der 26. Grundschule „Am Markusplatz“, Osterbergstraße 22, abschließen, für die 300.000 Euro angesetzt sind. Bis Oktober könnten Restleistungen bei der Sanierung der WC-Anlagen an der 30. Grundschule „Am Hechtpark“, Hechtstraße 55, dauern (Kosten: 92.680 Euro). Spätestens im Oktober sollen in der Sporthalle der 138. Oberschule am Omsewitzer Ring 2 Sportboden, Prallschutz, Türen und Beleuchtung erneuert werden – 200.000 Euro nimmt die Stadt dafür in die Hand. Die Sporthalle der 12. Grundschule an der Hebbelstraße 20 erhält bis Oktober einen zweiten Rettungsweg (90.000 Euro).

Ein neues Dach erhält die 91. Grundschule „Am Sand“ auf der Bernard-Shaw-Straße 11. Bis November sollen dafür 420.000 Euro investiert werden. Spätestens bis November soll der Fachwerkgiebel am Gebäude der 36. Oberschule (Emil-Ueberall-Straße 34) für 265.000 Euro saniert werden.

Kleinere Arbeiten an der 9. Oberschule „Am Elbe Park“ und am Auslagerungsstandort Cämmerswalder Straße 41 komplettieren das Programm, sollen aber schon im Juli abgeschlossen werden.

Außerdem ist vorgesehen, den baulichen Brandschutz in drei Schulen zu verbessern. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 4,56 Millionen Euro. Das betrifft ebenfalls das BSZ Dienstleistungen und Gestaltung (160.000 Euro für flächendeckende Brandmeldeanlage) und die 35. Oberschule (Abschnittsweise Brandschutz-Sanierung der Klassenräume für 1,75 Millionen Euro bis Dezember 2018) und die 70. Grundschule „An der Südhöhe“, wo für 2,65 Millionen Euro bis April 2018 eine vollständige Brandschutzsanierung mit Trockenlegung und Erneuerung der Sanitärtrakte erfolgen soll.

Parallel zu den Ferienbaustellen laufen die längerfristigen Bauprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 302,5 Millionen Euro. Die Stadtverwaltung Dresden lässt derzeit 17 Schulstandorte sanieren, erweitern oder neu bauen.

Von Ingolf Pleil

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