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Lokales In Dresden werden Büroflächen knapp
Dresden Lokales In Dresden werden Büroflächen knapp
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16:42 02.10.2017
Das Schokopack-Hochhaus wird zum IT-Standort. Quelle: Carola Fritzsche
Dresden

Der öffentliche Fokus ist in Dresden auf den Wohnungsmarkt gerichtet – zu Unrecht, wie der Immobiliendienstleister BNP Parivas Real Estate meint. Das international agierende Unternehmen beobachtet auch eine große Dynamik auf dem Büromarkt der Landeshauptstadt und einen stark beschleunigten Abbau des Leerstandes, der gegenwärtig bei unter acht Prozent liege. „Die Gesamtentwicklung zeigt einmal mehr, dass der Neubau und die Revitalisierung von Büroimmobilien in Dresden dringend notwendig sind“, erklärte Stefan Sachse, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate AG und Leiter der Leipziger Niederlassung.

Sachse geht davon aus, dass in diesem Jahr der Flächenumsatz die Marke von 100 000 Quadratmetern erreichen könnte. 2016 seien 91 000 Quadratmeter Bürofläche umgesetzt worden. „Es deutet alles darauf hin, dass die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben wird“, so der Manager. Das Flächenangebot werde sich weiter verknappen. „Dresden festigt seine Position als zweitwichtigster Bürostandort in den neuen Bundesländern nach Leipzig“, konstatiert Sache.

Als Beleg für die positive Entwicklung zitiert der Manager bedeutende Vertragsabschlüsse wie den Verkauf des Jahrzehnte leerstehenden Schokopack-Hochhauses in Dobritz, das im April an die itelligence AG ging und in einen modernen Bürokomplex umgewandelt werden soll. Der Immobiliendienstleister hat den Kauf des zwischen 1957 und 1963 in Skelettbauweise errichteten Gebäudes vermittelt. 2018 sollen dort rund 350 Arbeitsplätze für das IT-Unternehmen aus Bielefeld entstehen.

Auch der Auszug der Hauptbibliothek aus dem World Trade Center hat das Centermanagement vor keine Probleme gestellt, im Gegenteil: Es gab mehrere Interessenten für die 4500 Quadratmeter. So zieht ein Unternehmen der Technischen Universität Dresden in eine Teilfläche, die bereits im Center ansässige Universität der Vereinten Nationen wird sich vergrößern.

Sachse erwartet, dass die Dynamik auf dem Markt auch im vierten Quartal nicht nachlassen wird. „Es bleibt spannend“, erklärte er.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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