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In Dresden steigen die Umsätze und Preise

Immobilienmarkt In Dresden steigen die Umsätze und Preise

Der Immobilienmarkt in Dresden brummt. Die Zahlen nähern sich allmählich den Werten des Immobilienbooms in den späten 1990er Jahren und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die DNN fassen die wichtigsten Trends des Grundstücksmarktes zusammen.

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Blick auf die Bodenrichtwerte in der Innenstadt: Die Zahlen in den Flächen sind keine Nummern, sondern die Preise pro Quadratmeter in Euro. Für die Centrum Galerie sind 4300 Euro pro Quadratmeter notiert. Scannen Sie das Symbol mit ihrem Tablet oder Smartphone und sehen Sie ein Video zur Thematik.

Quelle: Quelle: Stadtverwaltung

Dresden. Der Immobilienmarkt in Dresden brummt. Die Zahlen nähern sich allmählich den Werten des Immobilienbooms in den späten 1990er Jahren und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die DNN fassen die wichtigsten Trends des Grundstücksmarktes zusammen.

Welche Kennziffern wurden auf dem Grundstücksmarkt im vergangenen Jahr erreicht?

Das Amt für Geodaten und Kataster der Stadtverwaltung hat 6071 Grundstückskäufe mit einem Volumen von 2,12 Milliarden Euro registriert, wie Amtsleiterin Klara Töpfer mitteilte. Der Umsatz stieg um acht Prozent im Vergleich zu 2015, obwohl die Zahl des Flächenumsatzes von 472 Hektar auf 384 Hektar gesunken ist. Weniger Fläche wurde für mehr Geld verkauft – die Preise sind also deutlich gestiegen.

Was soll auf dem verkauften Bauland entstehen?

Verkauft wurden: 148 Grundstücke für Eigenheime, 70 für Mehrfamilienhäuser, 17 für Wohn- und Geschäftshäuser, zehn für geschäftliche Nutzung, 24 für Gewerbe und 28 für sonstige Zwecke. 46 Hektar Bauland wurden für 93 Millionen Euro verkauft. 2015 waren es noch 70 Hektar für 178 Millionen Euro.

Auf welchem Niveau liegen die Durchschnittspreise für Bauland?

Bei Einfamilienhäusern werden in guten Lagen 270 Euro pro Quadratmeter fällig und in mittleren Lagen 190 Euro. Für Mehrfamilienhäuser müssen Käufer in mittleren Lagen 350 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen, wenn sie Eigentumswohnungen errichten wollen. 465 Euro werden es beim Bau von Mietwohnungen in mittleren Lagen.

Welche Immobilien wechselten im vergangenen Jahr den Besitzer?

427 Eigenheime, 209 Mehrfamilienhäuser, 112 Wohn- und Geschäftshäuser, 51 Geschäfte, 62 Gewerbeobjekte und 68 sonstig genutzte Gebäude. Der Umsatz lag bei 1,3 Milliarden Euro. Außerdem wurden 4116 Eigentumswohnungen verkauft. Dabei handelte es sich um 880 Neubauwohnungen und 559 umgewandelte Mietwohnungen. 2677 Eigentumswohnungen wurden weiterverkauft.

Wie haben sich die Preise für Wohneigentum entwickelt?

Sie gehen nur in eine Richtung: nach oben. Im Neubau wurden im Durchschnitt 3080 Euro pro Quadratmeter fällig, 100 mehr als 2015. Sanierte Wohnungen kosteten 3595 Euro (3255 im Jahr 2015), beim Weiterverkauf von seit 1990 errichteten Wohnungen wurden 1610 Euro (1520) und beim Weiterverkauf von Altbauwohnungen 1650 Euro (1555) fällig.

Welchen Einfluss hat der boomende Markt auf die Bodenrichtwerte?

Sie steigen und steigen. Den höchsten Bodenrichtwert hat der Gutachterausschuss, der den Grundstücksmarkt von zwei Jahren berücksichtigt, mit 4300 Euro pro Quadratmeter an der Prager Straße Nord ermittelt. Beim Wohnen liegt die Spitze mit 690 Euro pro Quadratmeter am Schützenplatz, beim Gewerbe mit 100 Euro pro Quadratmeter an der Zwickauer Straße. Die größte Steigerung hat mit einem Plus von 390 Euro pro Quadratmeter die Helgolandstraße erfahren. „In Gebieten, in denen viele Flächen verkauft werden, steigen die Bodenrichtwerte“, erklärte Töpfer das Phänomen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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