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Lokales In Dresden engagieren sich Migranten seit elf Jahren als Dolmetscher
Dresden Lokales In Dresden engagieren sich Migranten seit elf Jahren als Dolmetscher
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10:28 01.02.2018
Gemeindedolmetscherin Kamar Moumneh. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Mit 32 Sprachen für Solidarität und Zusammenhalt in der Landeshauptstadt: Sozialbürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann (Die Linke) hat gestern zusammen mit Projektleiter Hans-Joachim Wolf 62 Gemeindedolmetschern ihre neuen Jahresausweise übegeben. „Sie öffnen mit Ihrer Arbeit Türen und bauen Brücken“, richtete Kaufmann ihr Lob an die ehrenamtlichen Dolmetscher, den Projektleiter und die Vorsitzende des Dresdner Vereins für soziale Integration von Ausländern und Aussiedlern Ingrid Blankenburg.

Mit anfänglich 15 Dolmetschern ist das Projekt nach 11 Jahren immer noch stetig am Wachsen. Bei rund 5 000 Einsätzen im vergangenen Jahr halfen die Dolmetscher, wie die 21-jährige Syrerin Kamar Moümneh, ehrenamtlich unter anderem im Uniklinikum, Kitas, Behördengängen oder Kulturveranstaltungen. „Ich habe mehr Selbstvertrauen gewonnen und neue Leute kennen gelernt“, erklärt sie. „Zwischen 15 und 20 Mal pro Monat dolmetsche ich“, berichtet Kamar, die seit August mit dabei ist. Seit knapp zweieinhalb Jahren lebt die junge Syrerin in Deutschland und ist auf der Suche nach einer Ausbildung als Zahnarzthelferin.

Die Nachfrage nach Übersetzungshilfe ist besonders stark für Arabisch, Persisch und Russisch. Der Verein finanziert sich über Spenden und Fördermittel. Die Dolmetscher bekommen über den jeweiligen Auftraggeber eine Aufwandsentschädigung.

Von Tomke Giedigkeit

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