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Lokales In Dresden beginnt in dieser Woche der Winterflick
Dresden Lokales In Dresden beginnt in dieser Woche der Winterflick
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13:17 20.02.2017
Andenken an den harten Winter: Auch auf der Louisenstraße haben sich tiefe Schlaglöcher gebildet.  Quelle: Anja Schneider
Dresden

 Der Winter hat sich zwar noch nicht ganz aus Dresden verkrümelt, was er aber insbesondere den Autofahrern hinterlassen wird, ist schon jetzt stetes Ärgernis: viele, teils sehr tiefe Schlaglöcher in den Dresdner Straßen. „Rund 120 Straßenabschnitte mit Winterschäden haben wir bisher erfasst“, sagt Reinhard Koettnitz, Leiter des städtischen Straßen- und Tiefbauamts. Er rechne damit, dass bis zum kalendarischen Ende des Winters im März noch einige dazukommen werden.

Da die Temperaturen inzwischen frühlingshafte Werte erreicht haben, will man im Straßen- und Tiefbauamt bereits in dieser Woche mit der Verfüllung erster Löcher beginnen. „Dienstag oder Mittwoch wollen wir damit anfangen“, sagt Koettnitz. Gefüllt werden zunächst einzelne große Schlaglöcher mit Warmasphalt, sobald es die Witterung zulässt.

Fehlerhafte Straßenabschnitte, die etwas länger sind und in denen gleich mehrere Schlaglöcher und Risse zu finden sind, werden dagegen erst ab April angegangen, wenn zumindest der Kalender eine dauerhaft wärmere Witterung verspricht. In diesen Abschnitten wird die Fahrbahn abgefräst und anschließend neuer Asphalt aufgebracht. Das soll für weitere Winterschäden anfällige Flickenteppiche verhindern und so die Lebensdauer der gesamten Straße verlängern helfen. Auf diese Weise soll sich diese gegenüber der kleinteiligen Flickarbeit teurere Reparaturmethode auf die lange Sicht lohnen.

Ein Budget von zwei Millionen Euro hat Straßen- und Tiefbauamtsleiter Koettnitz für den Winterflick zur Verfügung. So viel wie in den Vorjahren auch, sagt er. Da der Winter noch nicht vorbei ist, möchte er derzeit keine Prognose abgeben, ob diese Summe auch genügen wird, um alle Frostnarben auf Dresdens Straßen zu beseitigen. Man könne erst Anfang April wissen, wieviele Schäden der erste richtige Winter seit Jahren hinterlassen habe. Eines ist in jedem Fall sicher: Sie alle sollen beseitigt werden. „Wenn das Budget nicht ausreicht, werden wir im Haushalt umschichten“, sagt Koettnitz.

Und ein weiteres ist ebenfalls sicher: Es wird eine Weile dauern, auch wenn im Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen 15 Mitarbeiter für den Winterflick eingesetzt und auch private Firmen beauftragt werden können. Koettnitz bittet schon jetzt Dresdner um Verständnis, falls es bei „ihrem“ Schlagloch etwas länger dauern könnte. Man arbeite alles nach einer eigenen Prioritätenliste ab und schätze dabei nach fachlichen Prämissen ein, was auf diese Liste an welcher Stelle aufgeführt wird.

Die Schadensregistratur ergebe sich dabei aus den Beobachtungen der zwei Mal in der Woche stattfindenden Befahrungen von Bundes- und Staatsstraßen, wie Koettnitz erläutert. Hinzu kommen Hinweise von den Dresdner Verkehrsbetrieben insbesondere auf Busstrecken. Und auch die Dresdner melden sich nach Rumpelfahrten im Straßen- und Tiefbauamt mit ihren Beschwerden. „Manche beschweren sich dabei über Schlaglöcher, die nach unserer Einschätzung keine sind“, sagt Koettnitz. Die sich daraus ergebenden, für beide Seiten nicht gerade erfreulichen Diskussionen sind ein alle Jahre kehrender Begleiter seiner Arbeit.

Die allerschlimmsten Schlaglöcher sind die Reparaturtrupps bereits während der Winterzeit mit Kaltasphalt angegangen. „Das hält allerdings nur ein paar Tage, bestenfalls einige Wochen“, sagt Koettnitz. Er spricht deshalb von einer Notreparatur, die eben auch nur im dringendsten Fall gemacht werde. Insofern gibt es also gute Nachrichten für Dresdner Autofahrer: Die dauerhafte und systematische Fehlerbehebung beginnt nun.

Von Uwe Hofmann

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