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Lokales In Dresden-Johannstadt soll eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber entstehen
Dresden Lokales In Dresden-Johannstadt soll eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber entstehen
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14:35 14.09.2015
Die landeseigene Fläche liegt derzeit brach. Grafik: Eylert Quelle: Grafik
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Um den Erwerb der Immobilie durch das Land hatte es in der Vergangenheit Ärger gegeben. In unmittelbarer Nähe entsteht eine [link:700-NR_DNN_97380-1].

Wie das Sozialministerium mitteilte, soll am 14. September eine Praxis zur ambulanten ärztlichen Versorgung von Asylbewerbern starten (DNN berichteten). Die Einrichtung der Praxis erfolgt aufgrund der besonderen Situation der medizinischen Versorgung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in der Erstaufnahmeeinrichtung am Standort Dresden, einschließlich deren Außenstellen und in der Stadt Dresden.

In unmittelbarer Nähe plant der Freistaat offenbar eine neue Asylunterkunft, möglicherweise als Alternative zur Zeltstadt auf der Bremer Straße. Nach DNN-Informationen soll auf einem Grundstück zwischen Fiedler-, Fetscher- und Blasewitzer Straße eine winterfeste Unterkunft entstehen.

Die Landesdirektion vermied es am Montag auf DNN-Anfrage, sich konkret zu dem Standort zu äußern. Das Land sei „in einem ständigen Prozess mit der Recherche für zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für die Erstaufnahme von Asylbewerbern befasst“, hieß es. Dabei würden verschiedenste Grundstücke in den Blick genommen.

Das hatte mit dem Grundstück vor einiger Zeit auch der Rechnungshof gemacht. Nach Ansicht der Finanz-Prüfer war der Kauf der Immobilie (17.364 Quadratmeter) 2011 mit 5,5 Millionen Euro etwa ein Drittel überteuert, zumal das Land damals nicht einmal genau habe sagen können, wofür es die Flächen gekauft hat. Vage war von Entwicklungsflächen für Forschung und Hochschule die Rede.

Ingolf Pleil

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