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Prognose: Immobilienpreise in Dresden schießen durch die Decke

14 Prozent Anstieg in den nächsten drei Jahren Prognose: Immobilienpreise in Dresden schießen durch die Decke

Die Immobilienpreise steigen und steigen. Wer 2020 in Dresden eine Eigentumswohnung kaufen will, muss 14 Prozent mehr bezahlen als 2017. Das sagt das Internetportal Immowelt voraus. Günstiger wird es nur, wenn die Zinsen steigen.

Die Preise auf dem Immobilienmarkt kennen nur eine Richtung: aufwärts.
 

Quelle: Archiv

Dresden.  Seit Jahren gibt es auf dem Immobilienmarkt nur noch eine Entwicklung: Die Preise steigen rasant. Das wird sich auch künftig nicht ändern, sagt das Internetportal Immowelt voraus. Mussten Käufer von Eigentumswohnungen in Dresden 2017 noch 1920 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen, so werden es 2020 schon 2190 Euro sein, erklärte PR-Manager Alexander Grohmann. Das entspricht einer Preissteigerung von 14 Prozent. Voraussetzung für die Prognose: Die Niedrigzinsphase setzt sich fort und das Zinsniveau verharrt bei 1,68 Prozent.

Sollten die Zinsen minimal auf 2 Prozent steigen, würde das deutliche Auswirkungen auf die Immobilienpreise haben. Die Preissteigerung würde dann nämlich 10 Prozent betragen und der Quadratmeterpreis 2120 Euro, so Grohmann. In diesem Jahr wird der Quadratmeterpreis in Dresden auf 2010 Euro steigen, das entspricht fünf Prozent, so die kurzfristige Immowelt-Kaufpreis-Prognose.

Die Analysten des Portals haben deutschlandweit mehr als eine Million inserierte Angebote für ihre Prognose ausgewertet. Dabei wurden die Angebotspreise unter die Lupe genommen und nicht die Preise, die die Käufer tatsächlich gezahlt haben. In den 14 größten deutschen Städten hat Immowelt die Entwicklung beobachtet und unter anderem die Baupreise, Verbraucherpreise sowie die Bevölkerungsentwicklung als Äquivalent zur Nachfragesituation bewertet. Demnach beträgt der Quadratmeterpreis bei einer Eigentumswohnung im Durchschnitt aller 14 Städte im Jahr 2020 satte 3010 Euro, das entspricht einem Anstieg von 22 Prozent.

Die teuerste Stadt ist im Jahr 2020 München mit 8390 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Frankfurt a.M. (5080 Euro) und Hamburg (5010 Euro). Am günstigsten ist es in drei Jahren in Dortmund (1420 Euro) und Essen (1460 Euro). Hier fällt die Preissteigerung mit 6 beziehungsweise 7 Prozent vergleichsweise moderat aus.

In Leipzig ist es günstiger als in Dresden, eine Eigentumswohnung zu kaufen. Hier wird der Preis bis 2020 auf 1770 Euro pro Quadratmeter klettern, das sind 13 Prozent mehr als 2017.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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