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Lokales Immobilienpreise gehen durch die Decke
Dresden Lokales Immobilienpreise gehen durch die Decke
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13:43 11.06.2018
Auch für gebrauchte Wohnimmobilien sind die Preise deutlich gestiegen. Quelle: Impro
Dresden

Dramatischer Preisanstieg auf dem Immobilienmarkt in Dresden: Binnen eines Jahres sind die Kaufpreise für gebrauchte Eigentumswohnungen um acht Prozent gestiegen und für neu gebaute Eigentumswohnungen sogar um 20 Prozent. Das geht aus der aktuellen LBS-Studie „Markt für Wohnimmobilien 2018“ hervor, an der für die Region Dresden Stadt die LBS-Gebietsleiterin Katrin Schubert aus Dresden mitgewirkt hat.

Die Bausparkasse der Sparkassen analysiert laut Sprecher Thomas Thiet einmal im Jahr den Grundstücksmarkt anhand der Transaktionen in ihren Büchern. Danach kostet ein gebrauchtes Einfamilienhaus in Dresden rund 380 000 Euro. Die Spanne reicht von 290 000 Euro bis zum Höchstwert von 500 000 Euro.

Interessantes Phänomen: Neu gebaute Reihenhäuser sind zum gleichen Preis zu haben wie gebrauchte. In diesem Segment beginnen die Preise bei 240 000 Euro und gehen bis zu 310 000 Euro. Im Durchschnitt werden 280 000 Euro für Reihenhäuser verlangt. „Schaut man sich die Preise in anderen Regionen an, ist die Entwicklung hier vor Ort selbst in attraktiven Lagen noch moderat“, so Schubert.

Für einen Quadratmeter Bauland sind je nach Lage mindestens 145 Euro fällig, der Durchschnittspreis liegt bei 190 Euro, der Spitzenwert bei 300 Euro. Käufer einer gebrauchten Eigentumswohnung mit 80 Quadratmetern müssen mit einem Preis von 140 000 Euro rechnen. Eine gleich große Neubauwohnung kostet 280 000 Euro. Heißt: Der Quadratmeter in einer neugebauten Eigentumswohnung kostet im Schnitt 3500 Euro. Der Spitzenpreis liegt bei 4000 Euro, während die Spanne bei gebrauchten Wohnungen von 1750 bis 2500 Euro reicht.

lbs-mfw.de

Von Thomas Baumann-Hartwig

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