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Lokales Immer weniger Asylbewerber in Dresden
Dresden Lokales Immer weniger Asylbewerber in Dresden
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13:48 06.12.2016
Die Zahl der Asylbewerber in Dresden sinkt. Quelle: dpa
Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden musste im November 81 neue Asylbewerber unterbringen. Das teilte jetzt die Stadtverwaltung mit. Im Oktober waren es noch 125 Neuankömmlinge. Damit hat Dresden in diesem Jahr bereits 1839 Asylbewerber aufgenommen. Die meisten kommen mit 546 aus Syrien, es folgen Afghanistan mit 352 Personen, der Irak mit 175, die Russische Föderation mit 141 und Libyen mit 113 Personen.

Zum Stichtag 30. November waren in Dresden insgesamt 5009 Asylbewerber erfasst. Am 29. April 2016 lag die Zahl noch bei 5766 Personen, zum 31. August bei 5288 und zum 31. Oktober bei 5149. Die Zahl der Asylbewerber sinkt durch Abschiebungen, freiwillige Ausreisen und Wohnsitzwechsel innerhalb von Deutschland.

Die Landeshauptstadt hat zum 30. November 4602 Asylbewerber in Gewährleistungswohnungen und Übergangswohnheimen untergebracht. Im Ortsamtsbereich Cotta mit dem großen Neubaugebiet Gorbitz wohnen mit 1188 Personen die meisten Asylbewerber, gefolgt von Prohlis mit 1050 Personen, Altstadt (609) und Plauen (467). 2336 Asylbewerber sind zwischen 25 und 49 Jahre alt, 1359 18 bis 24 Jahre und 1116 unter 17 Jahre. 74,5 Prozent der von der Stadt untergebrachten Personen sind männlichen Geschlechts.

Gegenwärtig verfügt die Stadt über 37 Arbeitsgelegenheiten mit 393 Plätzen für Asylbewerber. Die Migranten sind im Sozialen Möbeldienst, im Umweltschutz oder auf Friedhöfen tätig.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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