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Lokales Immer mehr Tiere kommen im Dresdner Tierheim in Zwangspflege
Dresden Lokales Immer mehr Tiere kommen im Dresdner Tierheim in Zwangspflege
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15:55 08.03.2017
Das Dresdner Tierheim muss immer mehr Tiere in Zwangspflege nehmen. Die Zahl sei in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, teilte das Heim am Mittwoch mit. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Das Dresdner Tierheim muss immer mehr Tiere in Zwangspflege nehmen. Die Zahl sei in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, teilte das Heim am Mittwoch mit. Die betroffenen Tiere kommen etwa ins Heim, weil ihre Besitzer ins Krankenhaus oder ins Gefängnis müssen oder auch gestorben sind. Außerdem nimmt das Veterinäramt vernachlässigte Tiere in Zwangspflege. Häufig seien auch Verstöße gegen das Tierschutzgesetz oder das Sächsische Gefahrhunderecht die Ursachen, hieß es. Insgesamt mussten im Vorjahr 92 Hunde und 65 Katzen zur Zwangspflege ins Tierheim.

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Die Anzahl der tierischen Neuankömmlinge sank im Vergleich zum Vorjahr, mit 1081 leicht. Die Tiere kommen aus den unterschiedlichsten Gründen ins Tierheim.

Die Kosten für die Unterbringung in der Zwangspflege trägt in jedem Fall der Tierbesitzer. Im Todesfall werden die Erben herangezogen. Der Aufenthalt einer Katze in der Pflege kostet in Dresden pro Tag 7,14 Euro, bei einem Hund sind es 11,90 Euro. Wie bereits in den Vorjahren habe es auch 2016 hohe Außenstände gegeben. Der Anteil nicht bezahlter Forderungen liege bei elf Prozent, hieß es. In Summe waren das 37 200 Euro.

dpa

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