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Lokales Im Urnenhain Tolkewitz wurden Gräber überflutet / Schäden halten sich in Grenzen
Dresden Lokales Im Urnenhain Tolkewitz wurden Gräber überflutet / Schäden halten sich in Grenzen
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17:55 09.09.2015
Der Bereich um das Rosarium des Urnenhains gleicht einem See. Weil der Pegelstand jedoch nur langsam stieg, gab es keine größeren Verwüstungen. Quelle: Heike Richter
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Grabmale und Grabschmuck versanken in den braunen Fluten. Im historischen Teil des Krematoriums steht das Grundwasser. "Wir pumpen das Gebäude derzeit mit fünf Pumpen aus", erklärte Robert Arnrich vom städtischen Friedhofswesen. "Zum Glück hat der Hochwasserschutz im neuen Krematorium Schlimmeres verhindert."

Da auf dem Friedhof ausschließlich Urnenbeisetzungen stattfinden, seien gruselige Folgen wie etwa aufgeschwemmte Särge oder gar Leichenteile nicht zu befürchten. Hauptaufgabe für die Stadt seien die Instandsetzung von Wegen, Zaun- und Treppenanlagen sowie eine Überprüfung der Grabmale auf ihre Standfestigkeit, sobald das Wasser fort ist. Die Gräber selbst, etwa Grabschmuck und Bepflanzung, müssten allerdings die Angehörigen wieder herrichten. "Insgesamt sind wir im Vergleich zu 2002 mit einem blauen Auge davongekommen", resümierte Arnrich.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.06.2013

Jane Jannke

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