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Im Kraftwerk Mitte tanzen die Puppen

Vertrag über Dresdner Sammlung vor Abschluss Im Kraftwerk Mitte tanzen die Puppen

Im Kraftwerk Mitte tanzen ab 2020 die Puppen. Die Puppentheatersammlung des Freistaats Sachsen zieht ins Lichtwerk. Nach langen Verhandlungen wird am Mittwoch der Vertrag unterschrieben.

Bald werden im Kraftwerk Mitte die Puppen tanzen.
 

Quelle: Tanja Tröger

Dresden. Nun ist es amtlich: Die Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zieht ins Kraftwerk Mitte. Am Mittwoch wird der Mietvertrag zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Eigentümer der Liegenschaft, den Dresdner Stadtwerken (Drewag), unterzeichnet. In ganz großer Besetzung: Für den Freistaat haben sich Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD), SKD-Generaldirektorin Marion Ackermann und Oliver Gaber, kaufmännischer Geschäftsführer des Staatsbetriebs Sächsisches Bau- und Immobilienmanagement, angekündigt. Drewag-Geschäftsführer Reinhard Richter vertritt die Seite des Vermieters.

Die Puppentheatersammlung umfasst mehr als 100 000 Inventarnummern von Theaterfiguren, -kulissen und Archivalien des 18., 19. und 20. Jahrhunderts. Damit zählt sie zu den bedeutendsten und größten Sammlungen ihrer Art auf der Welt. Derzeit ist die Sammlung im Museum für Sächsische Volkskunst im Jägerhof und in der Garnisonskirche in der Albertstadt unter schwierigen Bedingungen untergebracht. Im Jägerhof können nur wenige Stücke präsentiert werden. Das soll sich mit den neuen Räumen im Kraftwerk Mitte grundsätzlich ändern. Bis 2020 soll die Sammlung direkt neben die Spielstätten von Staatsoperette Dresden und theater junge generation in das Gebäude „Lichtwerk“ einziehen. Die Umbaukosten liegen bei rund 15 Millionen Euro. Dafür erhalten die Stadtwerke auch Städtebaufördermittel.

Vom Einzug der Sammlungen auf das Kraftwerks-Areal versprechen sich Kulturpolitiker große Potenziale. „Diese einzigartige Nachbarschaft der Institutionen hat das Potenzial, ein Museum zum Erleben zu entwickeln und ein Theater im Raum“, hatte Stange jüngst erklärt. Seit 2014 war der Umzug der Sammlung in die neue Kulturmeile im Gespräch, aber die Vertragspartner haben lange Verhandlungen führen müssen, um alle Details zu klären.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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